Katzen, Leben & Tod, Menschliches, Moral, Tiere
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Vogelnester, Katzen und Menschen

Das sympathische am Menschen ist, daß er sich um Vogelnester und schlüpfende Jungvögel im Zusammenhang mit Katzen sorgt. Das unsympathische am selben Menschen ist, daß er die schlechte Haltung und Massenhinrichtung der Tiere für seinen Magen bewusst verdrängt. Würde er die Natur so sein lassen wie sie ist und für sich klar bekommen, daß er als Nicht-Vegetarier fast jeden Tag ein Tier tötet (oder auf Befehl der Nachfrage töten lässt, ohne den Metzger kennen zu wollen), dann würde sich wohl nicht nur seine Aufrichtigkeit verbessern. Leider muß niemand, der Fleisch ißt, zunächst ein Tier für seine Nahrungsaufnahme töten. Würde das als Grundvoraussetzung gelten, wären die meisten Menschen wohl Vegetarier.

Der Mensch ist in großen Teilen ganz schön komplex und irrational.

1 Kommentare

  1. Holger Ehrlich sagt

    Bei diesem Thema sind wir unterschiedlicher Meinung. Die Zucht und das Schlachten von Tieren hat sich ebenso arbeitsteilig entwickelt wie der Rest unseres Lebens. Die Leute liefen auch nicht nackt umher, wenn sie ihre Bekleidung selbst herstellen müssten. Müssten wir die Tiere selbst züchten oder erjagen, wäre der Fleischkonsum vermutlich auch nicht geringer.
    Worüber man sich aber mehr Gedanken machen sollte ist die Tierhaltung. Man sollte den Metzger sogar sehr gut kennen, damit man sicherstellen kann, dass dieser nur Tiere aus artgerechter Haltung verarbeitet. Wir sollten nicht zulassen, dass Tiere für billiges Fleisch gequält werden. Und als Verbraucher habe ich darauf durch mein Kaufverhalten durchaus Einfluss.

    Dass der Mensch in seinem Verhalten komplex und irrational ist, will ich nicht bestreiten.

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