Alles, Blümchenbeitrag, Essen/Rezepte, Herbst, Menschliches
Kommentare 1

Mann und Frau unterscheiden sich ein bisschen – Kochen und Spülmaschine

Was nach einem schönen Abend in der Spülmaschine verschoben wird, zeigt wie sich Mann und Frau unterscheiden…

Ein ganz normaler Abend im Hause Roskothen. Ich entscheide mich gegen den Pizzaservice, da ich am nächsten Tag eine Hochzeit fotografiere und nicht zu sehr nach Knoblauch stinken möchte. Na gut, die Alternative war auch nicht ganz knoblauchfrei, aber selbstgemacht. Ich hatte mich für Nudeln mit Garnelen entschieden. Nicht nur einfache Nudeln, sondern Spaghetti von Gustare in Krefeld. Die sind wie frisch gemacht und schmecken einfach so viel besser.

Das Wichtigste bei einem Gericht mit wenigen Zutaten, sind eben genau die Zutaten: beste Pasta, bestes Olivenöl, beste Garnelen und ein wenig Meersalz, Pfeffer und getrockneten, winzigkleingeschnittenen Chilli. Parmesan nicht zu vergessen und vielleicht ein paar Kräuter.

Das Gericht war schnell fertig in etwa 15 Minuten. Dazu gab es ein Stück Baguette und wegen des zunehmend kalten Wetters einen guten Roten. Der wärmt einfach so schön von innen. Quasi medizinisch.

Die Italiener wissen einfach wie man lebt. Die haben es erfunden!

Ich habe mich gebessert. Früher benötigte ich für ein solches Essen zwei Pfannen, zwei Töpfe, Topfdeckel, Brettchen, Messer, diverse Löffel und Schieber, ein Abtropfsieb und eine Parmesanreibe. Heute vielleicht nur eine Pfanne statt zwei. Der Rest ist schließlich ein Muss, denn wir Männer wollen ja unserem schlechten Ruf gerecht werden.

Mann und Frau sind verschieden

Aber ich räume meinen Kram immer auch selber wieder weg. Das „immer“ sollte ich korrigieren in „meist“. Weil es fast immer kommt, wie es kommen muß. Kaum beginne ich die Spülmaschine einzuräumen, schiebt meine holde Gattin den ganzen Haushalt in der Spülmaschine von A nach B, von B nach C und dann zurück nach B. Sprich: sie räumt die Spülmaschine um. Was unten war, kommt nach oben. Und was oben eben noch perfekt passte, wird komplett umgeräumt, damit es noch besser passt. Das dauert schon mal zehn bis fünfzehn Minuten. Aber zugegeben: es passt alles rein. Natürlich benötigt man eine Anleitung, um es wieder auszuräumen, denn es ist alles etwas verschachtelt, ineinander und überraschender Weise trotzdem sauber.

Kleiner Nachteil der Aktion: in der Wartezeit fällt der Pegel der Rotweinflasche zusehends.

1 Kommentare

  1. Hallo Peter,
    das neue Design ist klasse – weil einfach übersichtlicher :o)
    Ich wusste gar nicht dass Du auch so einen überkorrekten Spülmaschineneinräumer zuhause hast…
    Bei uns bin eher ich für’s Kochen und Basti für die Spülmaschine zuständig, denn wenn ich sie eingeräumt habe, wird sie eh wieder umgeräumt und optimiert ;o)))
    Sehr witzig!!!
    LG
    Anke

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.