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Positives

Ich soll positiv denken, sagte Sensei Bruno heute. Ich vermute meine Kommentare in diesem Blog sind vielen etwas zu direkt oder zu negativ? Es gibt auch vieles Positives im Leben, was ich außerordentlich genieße:

Am Wochenende haben wir zwei Hochzeitspaare fotografisch begleitet. Beide Paare sind ausgesprochen nett, höflich und engagiert im Leben. Es gibt Auftrieb so bewusste junge Menschen zu treffen und im Laufe des Tages ein freundschaftliches Miteinander zu pflegen, welches man gerne fortsetzen möchte. Oft treffen wir die Hochzeitspaare deshalb nach dem Hochzeitstag privat wieder.
Auch einen sehr netten Pater Georg in Kamp-Lintfort habe ich wiedergetroffen. Pater Georg hat eine besondere Ausstrahlung und Samstag einen sehr guten Wortgottesdienst abgehalten. Kurz und treffend besprach er das Thema, welches sich das Brautpaar zu seiner Hochzeit ausgesucht hatte. Keine langen Monologe, kein monotoner Tonfall, sondern positive und durchweg aufmunternde Worte machte er. Ich man den Mann. Als ich 18 Jahre alt war, bin ich aus der Kirche ausgetreten und hätte mir nie träumen lassen, dass ich durch die Hochzeitsfotos so viel in Kirchen sein würde. Es gibt nur wenige so gute Pater und Pfarrer, es macht aber Spaß solch gute Menschen zu treffen und Ihnen zuzuhören.

Immer wieder bewundere ich die Menschen, die den Mut haben sich auf eine Hochzeit einzulassen. Man gibt ein gegenseitiges Versprechen vor Freunden und Verwandten die einem viel bedeuten. Uns ist allen klar, dass so ein Versprechen manchmal nicht ewig hält, aber es ist eine gute Intention und es gehört auch Mut dazu es sich gegenseitig vor diesen nahen Menschen zu geben. In jedem Falle macht es uns besondere Freude Hochzeiten zu fotografieren und immer neue Sichtweisen zu entdecken. Nicht nur die Fotografischen. Ich empfinde die Art sich zu TRAUEN besonders positiv.

1 Kommentare

  1. Peter W. Sawatzki sagt

    Aus aktuellem Anlaß habe ich mir über das Thema auch so meine Gedanken gemacht.

    Da stellen sich Fragen wie: Ist eine Ehe überhaupt noch zeitgemäß? Muß der ganze Aufwand eigentlich sein? usw.

    Ich lebe mit meiner derzeitigen „Partnerin“ oder wie mein künftiger Schwiegervater es mal nannte „Teilzeitgefährtin“, nun zwei Jahre zusammen. Wir und die beiden Kinder sind eine richtige Familie und niemand würde im geringsten an dieser Einheit zweifeln.

    Das könnte ja immer so weitergehen und nichts zwingt einen dazu, nun auch noch einen Haufen Geld in eine Hochzeitsfeier zu stecken.

    Nun, das mit dem Haufen Geld machen wir auch nicht. Es ist für uns beide nicht die erste Ehe und so brauchen wir weder eine Kutsche, noch ein weißes Brautkleid.
    Das mit der Unschuld glaubt uns sowieso keiner :-)

    Mir ist aber dieser Akt vor dem Standesbeamten wichtig. Ich möchte zeigen, wie ernst es mir mit dieser Beziehung ist, möchte domukentieren, daß wir mehr als nur ein Paar sind. Wir wollen zeigen, daß wir nicht nur so zusammenleben und möglicherweise bei der kleinsten Unpäßlichkeit auseinandergehen.

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