Moral, Politik
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Ulla Schmidt schädigt das Ansehen und die Moral in Deutschland

Man kann sagen, daß Politiker im Recht sind, wenn sie ihre Dienstwagen privat nutzen. Das ist mit Absicht so im Gesetz verankert. Meine Aufregung und die der anderen Bürger ist nur deshalb so groß und gerechtfertigt, weil die Dame als Gesundheitsministerin mit dem Finger auf die Ärzte gezeigt hat und sie zu Enthaltsamkeit und Sparsamkeit aufgefordert hat und selbst eine andere Regel für sich macht. Das ist tatsächlich so: Manche Menschen machen zwei Regeln: eine für sich und eine für andere. Sprich Doppelmoral. Und diese Art von Moral setzt sich bei den Bürgern in Deutschland seit Kohls Zeiten immer mehr durch. Es liegt daran, daß Politiker als Vorbilder seit dieser Zeit immer korrupter geworden sind und den Staat, also uns Bürger, ausbeuten. Da gibt es dieses wunderbare neue Motto von der Post: „Unterm Strich zähl ich!“. Das ist genauso wie das Motto von Elektrogroßkonzernen „Geiz ist geil“ schlicht falsch. Unterm Strich zählt, was ich anderen Gutes tue, welche Liebe ich anderen offenbare, und genau das hat Ulla Schmidt nicht getan. Sie hat sogar nach neuesten Berichten ihre persönliche Referentin nach Spanien kommen lassen. Und obwohl diese Dame doch so frech in die Kamera sagt (sinngemäß): „ich bin ganz offen, ich lege alles offen, ich bin im Recht, es ist alles gut“, stellt sich doch bei vielen Bürgern das Gefühl ein, daß die Frau nicht nur grenzenlos arrogant ist, sondern daß sie lügt und uns betrügt. Frau Schmidt äußert sich bei aller Offenheit übrigens (noch) nicht zu der Referentin.

Ich bekomme das deutliche Gefühl Recht zu haben mit meiner Behauptung, daß Ulla Schmidt eine Doppelmoral hat und uns als Bürger übervorteilt. Und daß sie von ihrer Partei unter Ausschluß der Öffentlichkeit heftig kritisiert wird und unter Druck gerät. Manchen Menschen hilft gar nichts. Die fühlen sich im Recht, obwohl sie es nicht sind. Die reden sich sogar ein im Recht zu sein. Sie sind es nicht Frau Schmidt. Sie betrügen uns (meiner persönlichen Ansicht nach) mit privatem Urlaub, vermutlich schnell nachträglich gemachten Terminen als Rechtfertigung und Ihrer Doppelmoral gegen uns und Ärzte. Und meine größte Sorge dabei ist, daß die Ärzte jetzt sagen könnten: „Schau an die Frau Schmidt hat es nötig. Was die kann, das können wir auch. Jetzt dürfen wir endlich legitim das Gesundheitssystem schröpfen mit Rechnungen die keiner kontrollieren kann.“, weil wir als Bürger dann noch mal geschröpft werden. Nicht um etwa 10.000 Euro für die Dienstfahrt nach Spanien (hat der Bund der Steuerzahler ausgerechnet), sondern um Millionen Euro, die die Ärtzte hinter unserem Rücken von Krankenkassen bekommen, die keine Aufklärung falscher Rechnungen leisten, weil wir keine Kopien der Abrechnungen erhalten.

Deshalb hilft Menschen wie Frau Schmidt nur Schmerz. Und diese Schmerzen werden ihr zugefügt werden, wenn sie als Ministerin bei der nächsten Bundestagswahl nicht in Frage kommt. Und wenn ihr Münte und Steinmeier (den ich genauso wenig leiden kann wie die Schmidt) hinter vorgehaltener Hand möglicher Weise sagen: „Ulla das ist für uns im Wahlkampf der Supergau. Du bist jetzt leider untragbar.“ Diese Art von Schmerz wird sie dann hoffentlich verstehen. Ich will Ihr Gesicht nicht mehr in der Öffentlichkeit sehen und bin der Meinung solchen Menschen gehört kein Altersbezug zugestanden.

5 Kommentare

  1. Holger Ehrlich sagt

    Die Politiker wohnen nicht mehr auf demselben Planeten wie wir. Sie haben jedes Augenmaß verloren, und nicht einmal ein Unrechtsbewußtsein. Natürlich ist die Dienstwagenaktion der Frau Schmidt legal, aber legitim ist sie dadurch noch lang nicht. Wie Du schon richtig sagtes „eine Moral für mich und eine für die anderen“. Ein Trost mag sein, dass Ullas Chancen in der SPD schon sein einiger Zeit nicht mehr die besten sind. Ganz gleich wer die nächste Bundestagswahl gewinnt, eine Ministerin Ulla Schmidt wird es nicht mehr geben.

  2. Peter Roskothen sagt

    Holger, genauso sehe ich das auch, aber mit dieser hundsmiserablen Leistung von Frau Schmidt, wäre es besser gar keine Altersbezüge zu gestatten. Sie hat es geschafft, daß zigtausende super fähige Ärzte ins Ausland abgewandert sind und unser Gesundheitssystem so miserabel und teuer ist. Diese Frau ist völlig inkompetent. Und das ist wohl der eigentliche Grund warum sie kein Mensch mehr sehen möchte. Jemandem der gut ist, der sich entschuldigt und Fehler einsieht, dem verzeiht man. Das kann Frau Schmidt vergessen, denn sie kann weder ihren Job, noch ist sie einsichtig oder kann sich entschuldigen. Sie ist mit das Dümmste und Inkompetenteste was da im Bundestag rumläuft (meine Meinung).

  3. Georg sagt

    Tja
    Und nun ist Ulla Ulla La la Schmidt wieder im (In)Kompetenzteam der SPD ! Arme SPD ! Hält sie die Wähler für Vollidioten ?

  4. Holger Ehrlich sagt

    Korrektur
    Offenbar hat Herr Steinmeier Probleme mit der Frauenquote seiner Partei. Ulla Schmidt ist in seinem Wahlkampfteam, was ihr im unwahrscheinlichen Fall eines SPD Wahlsieges wohl wieder ein Ministerium brächte. Noch ein Grund weniger die SPD zu wählen!

  5. Peter Roskothen sagt

    Die SPD ist völlig am Ende, wenn ihr nichts kompetenteres als Ulla Schmidt einfällt. Die Schmidt ist so ziemlich die unfähigste Ministerin seit der Steinzeit, hat alles versaut, was ging. Die Arztpraxen klagen unter der Last der Verwaltungstätigkeiten, die die Zeit für Behandlungen einschränken. Die Gesundheitskosten sind explodiert und kurz nach der Wahl werden wir nicht nur bei den Beiträgen für die Krankenkassen starke Erhöhungen haben. Die Schmidt und die SPD haben eines gemeinsam: sie sind für mich persönlich nicht mehr wählbar. Selbst Frau Merkel fand jetzt deutliche Worte für die Dienstwagengeschichte und die arrogante Haltung von Frau Schmidt.

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