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Der neue Bond alias Daniel Craig

Den neuen Bond alias Daniel Craig finde ich klasse. Während andere Schauspieler bei ihrem Debut noch warm werden mußten, hatte Daniel Craig die Rolle sofort intus. Einzig die Gewaltbereitschaft der Doppel-Null-Agenten war früher einmal etwas distanzierter, ironischer und damit fiktiver. Man denke an Sean Connery und die Szene mit der Urinprobe (Never say never again). Die Folterszene im neuen Bond ist zwar durchaus so glaubwürdig wie das Leben selbst, hat aber in einem Bond nichts zu suchen. Gut hingegen sind die ersten Szenen des Springens vom Neubau zum Kran und wieder zurück zu Mutter Sand, welches stark an den neuen Straßensport „Le Parkour“ erinnert.

Seltsam auch wie man versucht, sich zwischen „Mission Impossible III“ und dem „Casino Royal“ Konkurenz zu machen. Beide nennen ähnliche Ideen und ähnlich viel Action ihr eigen. Aber insgeamt konnte der neue britische Streifen mich mehr überzeugen. Er war lustig, spannend, ein bisschen selbstironisch und durchaus nah am Zeitgeist. Zudem sind die digitalen Effekte wirklich gut und haben nichts von der billigen Art des letzten Streifens mit Pierce Brosnan („Stirb an einem anderen Tag / Die another Day“), die stark an „Klapperschlange II“ erinnern und schlichtweg grottenschlecht sind. Wenn in den nächsten Filmen noch ein bisschen mehr vom britischen Humor rüberkäme, könnte man über „den besten Bond aller Zeiten“ reden.

Weiter so Mr. Craig!

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1 Kommentare

  1. Georg sagt

    Der neue Bond entspricht wesentlich mehr der literarischen Vorlage von Ian Fleming.
    Auch die Folterszene ist nahe zu identisch zur Buchvorlage !!

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