Nie wieder DSL Bank: 93% negative Bewertungen bei Finanztip und 75% negativ bei Finanzfluss, dazu unsere Erfahrung mit Funkstille und Standardbriefen:
- Kurzzusammenfassung für Eilige:
- Ein 2%-Kredit und die logische Frage
- Wenn eine Bank zum Funkloch wird
- Standardbriefe statt Dialog
- Öffentliche Bewertungen, die ins Bild passen
- Die DSL Bank ist Teil der Deutschen Bank
- Was wir daraus lernen
- Unser Resümee: Nie wieder DSL Bank oder Deutsche Bank
- Quellen, damit Sie selbst prüfen können
Kurzzusammenfassung für Eilige:
Kurzzusammenfassung für Eilige:
- Unsere Erfahrung: Ablösung eines günstigen Kredits wurde trotz angebotener Vorfälligkeitsentschädigung abgelehnt.
- Nach der Übernahme durch die Deutsche Bank erlebten wir lange Phasen schlechter Erreichbarkeit und Standardkommunikation.
- Öffentliche Bewertungen sind auffällig negativ: Bei Finanztip sind 93% der Erfahrungsberichte negativ (292 von 313).
- Auch bei Finanzfluss sind 75% der Bewertungen negativ (bei 109 Bewertungen).
- Fazit: Wenn Service zur Geduldsprobe wird, ist Vertrauen weg und wir ziehen Konsequenzen.
Nie wieder DSL Bank
Es gibt Bankgeschichten, die erzählt man nicht, weil man sich gern beschwert. Man erzählt sie, weil man irgendwann merkt: Das ist kein einzelner Ausrutscher mehr, das ist ein Systemgefühl.
Und genau so begann es bei uns mit der DSL Bank.
Ich sitze am Schreibtisch, Unterlagen ordentlich gestapelt, Zahlen geprüft, Angebote verglichen. Der Plan ist simpel und eigentlich auch im Interesse der Bank: Wir möchten einen laufenden Kredit ablösen. Ein Kredit mit unter 2% Zinsen. In Zeiten, in denen neue Darlehen deutlich teurer vergeben werden, klingt das nach einem rationalen Deal für beide Seiten.
Wir Hausbesitzer kennen dieses Gefühl aus dem Alltag: Sie bieten eine saubere Lösung an, eine klare Rechnung, ein fairer Tausch. Und erwarten, dass das Gegenüber zumindest zuhört.
Ein 2%-Kredit und die logische Frage
Der Vorschlag war nicht romantisch, sondern handfest: Wir lösen ab und zahlen selbstverständlich die Vorfälligkeitsentschädigung, also die Vorzinsen, die die Bank üblicherweise verlangt. Damit ist das Thema wirtschaftlich sauber. Die Bank bekommt Geld zurück, hat planbare Einnahmen, kann neu verleihen, zu höheren Konditionen, mit mehr Marge.
Das Ergebnis war trotzdem eine Ablehnung.
Nicht als Angebot zur Prüfung, nicht als Gespräch, nicht als „lassen Sie uns das durchrechnen“. Sondern so, wie man es von einem Automaten kennt: rein, raus, Ende.
Und da steht man dann als Kunde, schaut auf seine Zahlen und denkt: Was genau soll daran unattraktiv sein.
Wenn eine Bank zum Funkloch wird
Was die Sache jedoch wirklich geprägt hat, war eine längere Phase nach der Übernahme durch die Deutsche Bank. Es gab Jahre, in denen Erreichbarkeit und Reaktionsfähigkeit gefühlt aus dem System verschwunden waren.
Briefe, E-Mails, Einschreiben, Rückrufe, das ganze Programm. Man schreibt nicht aus Spaß an der Freude Einschreiben, sondern weil es um Verträge geht, um Verlässlichkeit, um finanzielle Verantwortung.
Wenn dann Antworten ausbleiben oder Prozesse stehen bleiben, ist das kein kleiner Ärger. Es ist der Moment, in dem Vertrauen kippt.
Und Vertrauen ist, nüchtern betrachtet, das eigentliche Kapital einer Bank.
Standardbriefe statt Dialog
Was besonders zermürbt, ist nicht einmal das Nein an sich. Banken dürfen Nein sagen. Banken müssen Regeln einhalten. Das ist nicht der Punkt.
Der Punkt ist die Art.
Wenn Kundenkommunikation sich anfühlt wie eine Textbaustein-Fabrik, wenn Ablehnungen ohne spürbare Einzelfallbetrachtung kommen, wenn man sich im Gespräch nicht ernst genommen fühlt, dann entsteht ein Eindruck, den man kaum wieder einfängt.
Wir Fotografen kennen das aus der Bildkritik: Es macht einen Unterschied, ob jemand sagt „gefällt mir nicht“ oder ob er erklärt, warum und was man ändern kann. Der erste Satz beendet den Dialog. Der zweite eröffnet ihn.
Bei unserer Erfahrung mit der DSL Bank fühlte es sich zu oft nach dem ersten Satz an.
Öffentliche Bewertungen, die ins Bild passen
Und dann kommt dieser Moment, in dem man denkt: Vielleicht bilde ich mir das ein. Vielleicht ist das nur unsere Geschichte.
Also schauen wir nach draußen, in die öffentlichen Erfahrungen anderer.
Bei Finanztip finden sich Erfahrungsberichte zur DSL Bank, inklusive einer klaren Verteilung: 6% positiv, 0% neutral und 93% negativ. Das sind 292 negative Erfahrungsberichte von insgesamt 313.
93% negative Bewertungen zur DSL-Bank. Das ist nicht „ein paar Unzufriedene“. Das ist eine Wucht.
Auch Finanzfluss zeigt ein sehr negatives Stimmungsbild: Dort heißt es, es lägen 109 Bewertungen vor, davon 5% positiv, 20% neutral und 75% negativ, bei einer Durchschnittsbewertung von 1,8 von 5.
Natürlich gilt immer: Online-Bewertungen sind nicht die gesamte Kundschaft. Zufriedene Menschen schreiben seltener. Das ist bekannt.
Aber wenn solche Quoten auftreten, ist das kein Zufall mehr. Dann ist es zumindest ein Muster, das wir ernst nehmen können.
Die DSL Bank ist Teil der Deutschen Bank
Ein Punkt, der nicht untergehen darf: Die DSL Bank ist eine Marke der Deutsche Bank AG. Sie steht also nicht isoliert im Markt, sondern ist organisatorisch Teil eines der größten deutschen Finanzkonzerne.
Das bedeutet auch: Die Erfahrungen, die Kunden mit der DSL Bank machen, bleiben nicht auf diese Marke beschränkt. Wahrnehmung funktioniert anders. Wer bei einer Konzernmarke schlechte Serviceerfahrungen sammelt, verbindet diese unweigerlich mit dem Mutterkonzern.
Gerade deshalb wiegen lange Phasen schlechter Erreichbarkeit, standardisierte Ablehnungen und fehlender Dialog schwerer, als es bei einem kleinen Nischenanbieter der Fall wäre. Eine starke Marke trägt Verantwortung – auch für ihre Tochter- oder Markenunternehmen.
Was wir daraus lernen
Vielleicht ist die wichtigste Erkenntnis diese: Eine Bank kann formell korrekt handeln und trotzdem im Alltag scheitern.
Denn Kundenbeziehungen leben nicht nur von Verträgen, sondern von Verlässlichkeit, Erreichbarkeit, Transparenz. Und von einem Ton, der vermittelt: Wir haben verstanden, worum es geht.
Wenn diese Bausteine fehlen, bleibt irgendwann nur noch die Konsequenz.
Unser Resümee: Nie wieder DSL Bank oder Deutsche Bank
Ich schreibe das nicht, um jemanden persönlich anzugreifen. Große Organisationen bestehen aus vielen Menschen. Es gibt bestimmt Mitarbeitende, die sich bemühen.
Doch als Kunde erlebe ich nicht die einzelne Person, sondern das System, das am Ende entscheidet, antwortet oder eben nicht antwortet.
Und unser Gesamteindruck ist klar:
Wenn eine Bank in entscheidenden Momenten nicht erreichbar ist, wenn Prozesse versanden, wenn Kommunikation wiederholt wie ein Abwehrschild wirkt und wenn wirtschaftlich nachvollziehbare Lösungen nicht einmal als Dialog beginnen, dann ist die Vertrauensbasis weg.
Deshalb ist „Nie wieder DSL Bank“ für uns keine Überschrift für Klicks, sondern eine Konsequenz.
Quellen, damit Sie selbst prüfen können
Die beiden Seiten, auf denen die genannten Prozentzahlen stehen, finden Sie hier:
https://www.finanztip.de/erfahrungen/dsl-bank/
https://www.finanzfluss.de/anbieter/dsl-bank/erfahrungen/
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