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	Kommentare zu: Roman Herzog zum Altersproblem	</title>
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	<description>» Peters Tipps und Kritik zum Überleben «</description>
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		Von: Holger Ehrlich		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Holger Ehrlich]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Apr 2008 11:02:01 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die Gerontokratie ist in einer Demokratie mit mehr als 50% Rentnern unausweichlich. Um es in der nächsten Generation besser zu machen, bliebe den Jungen nur deutlich mehr Kinder in die Welt zu setzen. Herrn Herzogs Äußerungen waren überspitzt, aber im Kern richtig. Es ist den Arbeitenden heute und erst recht in Zukunft kaum mehr möglich, die Renten aufzubringen, weshalb ich als Ökonom schon lang für eine steuerfinazierte Rente eintrete. Dies wäre dann zwar vermutlich eine Grundrente, die jeder nach Vermögen und Bedarf privat aufstocken müßte, aber es wäre eine Lösung für das Rentenproblem. Als Bismark die heutige Rentenversicherung einführte, haben die Arbeitnehmer 50 Jahrelang eingezahlt, und wenn es hoch kam 15 Jahrelang Rente bezogen. Heute bringen es viele nicht einmal auf 40 Jahre Einzahlung und beziehen nicht selten über 20 Jahre Rente. Das kann nicht funktionieren, besonders in Zeiten hoher Arbeitlosigkeit sind die Finanzmittel nicht aufzubringen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Gerontokratie ist in einer Demokratie mit mehr als 50% Rentnern unausweichlich. Um es in der nächsten Generation besser zu machen, bliebe den Jungen nur deutlich mehr Kinder in die Welt zu setzen. Herrn Herzogs Äußerungen waren überspitzt, aber im Kern richtig. Es ist den Arbeitenden heute und erst recht in Zukunft kaum mehr möglich, die Renten aufzubringen, weshalb ich als Ökonom schon lang für eine steuerfinazierte Rente eintrete. Dies wäre dann zwar vermutlich eine Grundrente, die jeder nach Vermögen und Bedarf privat aufstocken müßte, aber es wäre eine Lösung für das Rentenproblem. Als Bismark die heutige Rentenversicherung einführte, haben die Arbeitnehmer 50 Jahrelang eingezahlt, und wenn es hoch kam 15 Jahrelang Rente bezogen. Heute bringen es viele nicht einmal auf 40 Jahre Einzahlung und beziehen nicht selten über 20 Jahre Rente. Das kann nicht funktionieren, besonders in Zeiten hoher Arbeitlosigkeit sind die Finanzmittel nicht aufzubringen.</p>
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