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	Kommentare zu: Philosophie	</title>
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	<description>» Peters Tipps und Kritik zum Überleben «</description>
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		<title>
		Von: Peter W. Sawatzki		</title>
		<link>https://www.ueberkritisch.de/philosophie/#comment-394</link>

		<dc:creator><![CDATA[Peter W. Sawatzki]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Oct 2006 12:50:31 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://ueberkritisch.de/?p=212#comment-394</guid>

					<description><![CDATA[Ich sehe nur, dass Hühnchen, Eier, Milch, Mehl, Schweinefleisch heute genau soviel kosten, wie in meiner Kindheit vor 40 Jahren. Das erkaufen wir uns mit den geschilderten Haltungsbedingungen. Ich würde auch lieber Biohähnchen kaufen, die vor Glück lächelnd quasi freiwillig in die Pfanne hüpfen und XXL-Eier, die drei Dotter von freilaufenden Hühnern haben. Aber ich kann das nicht bezahlen. Mit zwei kleinen Kindern bleibt einem nichts anderes übrig, als das günstigste zu holen. Und damit ist man mit schuldig an dieser Misere.

Doch wer hat denn Schuld daran, dass wir heute ein Haushaltseinkommen haben, das um das Zehnfache höher ist, als das, was mein Vater vor 40 Jahren hatte und wir uns trotzdem nichts leisten können?

Das Wort Philosophie stört mich in diesem Zusammenhang nicht wirklich. Es wird nur synonym für Denkweise verwendet. Es heißt ja auch Fast-Food und ich muss bei McDonalds trotzdem immer in der Schlange stehen.

Wiesenhof liefert doch im Übrigen nur das, was wir kaufen. Nirgendwo steht ein Wiesenhof-Mitarbeiter und zwingt uns das Zeug zu kaufen.

Dazu werden wir durch den Euro, die Wiedervereinigung, die hohen Mieten und die Energiekosten gezwungen.

Das System ist krank, nicht die Verwendung des Wortes Philosophie.

Mein Rat: Schreiben Sie doch der Firma Wiesenhof mal, wie Sie das sehen. :-)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich sehe nur, dass Hühnchen, Eier, Milch, Mehl, Schweinefleisch heute genau soviel kosten, wie in meiner Kindheit vor 40 Jahren. Das erkaufen wir uns mit den geschilderten Haltungsbedingungen. Ich würde auch lieber Biohähnchen kaufen, die vor Glück lächelnd quasi freiwillig in die Pfanne hüpfen und XXL-Eier, die drei Dotter von freilaufenden Hühnern haben. Aber ich kann das nicht bezahlen. Mit zwei kleinen Kindern bleibt einem nichts anderes übrig, als das günstigste zu holen. Und damit ist man mit schuldig an dieser Misere.</p>
<p>Doch wer hat denn Schuld daran, dass wir heute ein Haushaltseinkommen haben, das um das Zehnfache höher ist, als das, was mein Vater vor 40 Jahren hatte und wir uns trotzdem nichts leisten können?</p>
<p>Das Wort Philosophie stört mich in diesem Zusammenhang nicht wirklich. Es wird nur synonym für Denkweise verwendet. Es heißt ja auch Fast-Food und ich muss bei McDonalds trotzdem immer in der Schlange stehen.</p>
<p>Wiesenhof liefert doch im Übrigen nur das, was wir kaufen. Nirgendwo steht ein Wiesenhof-Mitarbeiter und zwingt uns das Zeug zu kaufen.</p>
<p>Dazu werden wir durch den Euro, die Wiedervereinigung, die hohen Mieten und die Energiekosten gezwungen.</p>
<p>Das System ist krank, nicht die Verwendung des Wortes Philosophie.</p>
<p>Mein Rat: Schreiben Sie doch der Firma Wiesenhof mal, wie Sie das sehen. :-)</p>
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		<title>
		Von: Peter Roskothen		</title>
		<link>https://www.ueberkritisch.de/philosophie/#comment-391</link>

		<dc:creator><![CDATA[Peter Roskothen]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Oct 2006 22:01:56 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Der eigentliche Knackpunkt ist nicht ob es 300.000 Hähnchen am Tag (das kommt übrigens aus DIE ZEIT, oder 30.000 am Tag sind. Oder wieviel Liter Blut. Ich bewundere dabei immer wieder Ihr Wissen, Herr Sawatzki. Aber es geht darum, wieviel Lethargie hat der Mensch das zu akzeptieren? Ich sehe dummerweise so Parallelen zu Nichthandlungen vor 60-70 Jahren und damit habe ich im Mement so meine Probleme. Ist es nicht auch eine Entscheidung nichts zu unternehmen? Nicht gegen die Judenverfolgung zu sein? Ich will Hähnchen nicht auf eine Stufe stellen mit Juden, um Himmels Willen, aber die Hinnahme der Bevölkerung mit der Organisation, der Massentötung scheint mir fast dieselbe. Ja, es geht nur um Tiere bei Wiesenhof, aber wie wenig Mitgefühl muß man haben um so viele Tiere zu züchten, zu töten und so organisiert zu liefern? Und dann in der Internetseite von Philosophie zu sprechen? Philosophie hat mit Moral zu tun, mit Ehtik, mit Nachdenken, Überprüfen, Überdenken, In Frage Stellen, mit Aufmerksamkeit. Ich denke der Firma Wiesenhof würde es besser zustehen die Philosophie in ein &quot;Über Uns&quot; zu wandeln und offen über dieses Thema zu reden. Immerhin gibt es genug Menschen die zu glauben scheinen, daß Strom aus der Steckdose und Fleisch aus dem Kühlregal kommen. Ich weiß ich rede krass, aber das Thema lässt mich im Moment nicht los. Es ist krass, wie der Mensch mitmacht, verdrängt, organisiert, zusieht, gafft und regungslos im Konsum verharrt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der eigentliche Knackpunkt ist nicht ob es 300.000 Hähnchen am Tag (das kommt übrigens aus DIE ZEIT, oder 30.000 am Tag sind. Oder wieviel Liter Blut. Ich bewundere dabei immer wieder Ihr Wissen, Herr Sawatzki. Aber es geht darum, wieviel Lethargie hat der Mensch das zu akzeptieren? Ich sehe dummerweise so Parallelen zu Nichthandlungen vor 60-70 Jahren und damit habe ich im Mement so meine Probleme. Ist es nicht auch eine Entscheidung nichts zu unternehmen? Nicht gegen die Judenverfolgung zu sein? Ich will Hähnchen nicht auf eine Stufe stellen mit Juden, um Himmels Willen, aber die Hinnahme der Bevölkerung mit der Organisation, der Massentötung scheint mir fast dieselbe. Ja, es geht nur um Tiere bei Wiesenhof, aber wie wenig Mitgefühl muß man haben um so viele Tiere zu züchten, zu töten und so organisiert zu liefern? Und dann in der Internetseite von Philosophie zu sprechen? Philosophie hat mit Moral zu tun, mit Ehtik, mit Nachdenken, Überprüfen, Überdenken, In Frage Stellen, mit Aufmerksamkeit. Ich denke der Firma Wiesenhof würde es besser zustehen die Philosophie in ein &#8222;Über Uns&#8220; zu wandeln und offen über dieses Thema zu reden. Immerhin gibt es genug Menschen die zu glauben scheinen, daß Strom aus der Steckdose und Fleisch aus dem Kühlregal kommen. Ich weiß ich rede krass, aber das Thema lässt mich im Moment nicht los. Es ist krass, wie der Mensch mitmacht, verdrängt, organisiert, zusieht, gafft und regungslos im Konsum verharrt.</p>
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		<title>
		Von: Peter W. Sawatzki		</title>
		<link>https://www.ueberkritisch.de/philosophie/#comment-385</link>

		<dc:creator><![CDATA[Peter W. Sawatzki]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Oct 2006 15:54:42 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://ueberkritisch.de/?p=212#comment-385</guid>

					<description><![CDATA[Ich als Dr. phil. bin ja schon unendlich dankbar, dass man das nicht Filosofi schreibt.

Blut ist im übrigen ein Lebensmittel. Die sogenannten Tiernebenprodukte, im Fachjargon auch das fünfte Viertel genannt, machen etwa 12-15% des Gesamterlöses der Fleischwirtschaft aus. Bei Geflügelblut ist die Weiterverwendung noch sehr gering, aber es gelangt auch schon zunehmend in immer mehr Speisen.
Der berühmte &quot;Hühnernudeltopf&quot; von Aldi, Lidl und Co. hat z.B. nur insofern etwas mit dem Huhn zu tun, als dass er zu einem beachtlichen Teil aus nicht weiter verwendbarem Geflügelfett besteht. Die lümmelige Fleischeinwaage von 8-12 Gramm pro Dose gibt auf jeden Fall nicht so viele Fettaugen her.
Was in der Wurst ist, weiß sowieso keiner. Wurst zu machen, bedeutet die Kunst zu beherrschen aus Fett und Wasser Geschmack zu erzeugen, sagte einmal ein Branchenkenner.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich als Dr. phil. bin ja schon unendlich dankbar, dass man das nicht Filosofi schreibt.</p>
<p>Blut ist im übrigen ein Lebensmittel. Die sogenannten Tiernebenprodukte, im Fachjargon auch das fünfte Viertel genannt, machen etwa 12-15% des Gesamterlöses der Fleischwirtschaft aus. Bei Geflügelblut ist die Weiterverwendung noch sehr gering, aber es gelangt auch schon zunehmend in immer mehr Speisen.<br />
Der berühmte &#8222;Hühnernudeltopf&#8220; von Aldi, Lidl und Co. hat z.B. nur insofern etwas mit dem Huhn zu tun, als dass er zu einem beachtlichen Teil aus nicht weiter verwendbarem Geflügelfett besteht. Die lümmelige Fleischeinwaage von 8-12 Gramm pro Dose gibt auf jeden Fall nicht so viele Fettaugen her.<br />
Was in der Wurst ist, weiß sowieso keiner. Wurst zu machen, bedeutet die Kunst zu beherrschen aus Fett und Wasser Geschmack zu erzeugen, sagte einmal ein Branchenkenner.</p>
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