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	Kommentare zu: Hartz IV und Seitenaspekte	</title>
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	<description>» Peters Tipps und Kritik zum Überleben «</description>
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		<title>
		Von: Holger Ehrlich		</title>
		<link>https://www.ueberkritisch.de/hartz-iv-und-seitenaspekte/#comment-25931</link>

		<dc:creator><![CDATA[Holger Ehrlich]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Oct 2010 17:19:12 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Ökonom bin ich für eine Erhöhung der MwSt. und das gleich aus mehreren Gründen.
- den MwSt-Satz zu erhöhen ist schnell und problemlos möglich
- die MwSt. trifft alle, insbesondere die Reichen. Wer viel konsumiert, und das können die Armen nicht, zahlt auch viel MwSt.
- Im Gegensatz zur Einkommenssteuer hat die MwSt. kaum Lücken, die die Reichen ausnutzen könnten.

Natürlich wäre es wünschenswert, dass sowohl die Einkommenssteuer wie auch die MwSt. mal gründlich reformiert werden.
Der Eingangssteuersatz der ESt. sollte erst über 24.000 € einsetzen. Das hilft den Beziehern kleiner Einkommen. Der Spitzensteuerstatz sollte bis 75% angehoben werden, die Progressionskurve sollte aber viel flacher sein. Heutzutage ist es so, dass für einen Unverheirateten der Spitzensteuersatz von 42% bei 100.000 € jährlich einsetzt. Es ist als vollkommen egal ob man 150.000 € oder 15.000.000 € im Jahr verdient, der Steuersatz ist 42%. Mit ausgefuchsten Steuersparmodellen, die sich erst bei zweistelligem Millioneneinkommen rechnen, schafft es der 15Mio€-Verdiener sogar in absoluten Zahlen weniger Steuern zu zahlen als der mit 150.000€. Das ist ungerecht und belastet den Mittelstand über Gebühr.
Mein Modell sieht so aus:
- von 24.001 bis 48.000 15%
- von 48.001 bis 64.000 23%
- von 64.001 bis 96.000 35%
- von 96.001 bis 180.000 40%
- von 180.001 bis 500.000 45%
- von 500.001 bis 2.400.000 50%
- von 2.400.001 bis 5.000.000 58%
- von 5.000.000 bis 12.000.000 65%
- ab 12.000.001 75%
Diese Sätze gelten für alle, egal ob verheiratet oder ledig. Nach meinen Berechnungen kämem damit nicht weniger Steuern zusammen als bisher. Nur die Einzahler wären weiter oben in der Einkommenskurve.

Alternativ könnte ich mir ein einstufiges Steuersystem vorstellen, das ab 20.000 € 20% beträgt. Als Ausgleich dürfte es dann keinerlei Abschreibungsmöglichkeiten geben. Dieses System bevorzugte den Mittelstand wesentlich stärker.

Die Mehrwertsteuer sollte gründlich entrümpelt werden. Ich wäre dafür nur noch zwei MwSt.-Sätze zu haben: 0% und 22%. Der 0%-Satz wäre z.B. für Grundnahrungsmittel, Lehrbücher und -material. Sicherlich gebe es noch weitere Produkt- und Dienstleistungsgruppen, aber das führte jetzt zu weit. Es muss Schluss damit sein, dass Produkte und Dienstleistungen über die MwSt. subventioniert werden. ( s. Mövenpick-Steuer) 

Ich denke, da reicht für heute ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Ökonom bin ich für eine Erhöhung der MwSt. und das gleich aus mehreren Gründen.<br />
&#8211; den MwSt-Satz zu erhöhen ist schnell und problemlos möglich<br />
&#8211; die MwSt. trifft alle, insbesondere die Reichen. Wer viel konsumiert, und das können die Armen nicht, zahlt auch viel MwSt.<br />
&#8211; Im Gegensatz zur Einkommenssteuer hat die MwSt. kaum Lücken, die die Reichen ausnutzen könnten.</p>
<p>Natürlich wäre es wünschenswert, dass sowohl die Einkommenssteuer wie auch die MwSt. mal gründlich reformiert werden.<br />
Der Eingangssteuersatz der ESt. sollte erst über 24.000 € einsetzen. Das hilft den Beziehern kleiner Einkommen. Der Spitzensteuerstatz sollte bis 75% angehoben werden, die Progressionskurve sollte aber viel flacher sein. Heutzutage ist es so, dass für einen Unverheirateten der Spitzensteuersatz von 42% bei 100.000 € jährlich einsetzt. Es ist als vollkommen egal ob man 150.000 € oder 15.000.000 € im Jahr verdient, der Steuersatz ist 42%. Mit ausgefuchsten Steuersparmodellen, die sich erst bei zweistelligem Millioneneinkommen rechnen, schafft es der 15Mio€-Verdiener sogar in absoluten Zahlen weniger Steuern zu zahlen als der mit 150.000€. Das ist ungerecht und belastet den Mittelstand über Gebühr.<br />
Mein Modell sieht so aus:<br />
&#8211; von 24.001 bis 48.000 15%<br />
&#8211; von 48.001 bis 64.000 23%<br />
&#8211; von 64.001 bis 96.000 35%<br />
&#8211; von 96.001 bis 180.000 40%<br />
&#8211; von 180.001 bis 500.000 45%<br />
&#8211; von 500.001 bis 2.400.000 50%<br />
&#8211; von 2.400.001 bis 5.000.000 58%<br />
&#8211; von 5.000.000 bis 12.000.000 65%<br />
&#8211; ab 12.000.001 75%<br />
Diese Sätze gelten für alle, egal ob verheiratet oder ledig. Nach meinen Berechnungen kämem damit nicht weniger Steuern zusammen als bisher. Nur die Einzahler wären weiter oben in der Einkommenskurve.</p>
<p>Alternativ könnte ich mir ein einstufiges Steuersystem vorstellen, das ab 20.000 € 20% beträgt. Als Ausgleich dürfte es dann keinerlei Abschreibungsmöglichkeiten geben. Dieses System bevorzugte den Mittelstand wesentlich stärker.</p>
<p>Die Mehrwertsteuer sollte gründlich entrümpelt werden. Ich wäre dafür nur noch zwei MwSt.-Sätze zu haben: 0% und 22%. Der 0%-Satz wäre z.B. für Grundnahrungsmittel, Lehrbücher und -material. Sicherlich gebe es noch weitere Produkt- und Dienstleistungsgruppen, aber das führte jetzt zu weit. Es muss Schluss damit sein, dass Produkte und Dienstleistungen über die MwSt. subventioniert werden. ( s. Mövenpick-Steuer) </p>
<p>Ich denke, da reicht für heute &#8230;</p>
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