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	Kommentare zu: Ist Griechenland´s Pleite nur die Spitze des Eisberges?	</title>
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	<description>» Peters Tipps und Kritik zum Überleben «</description>
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		Von: Holger Ehrlich		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Holger Ehrlich]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 May 2010 08:27:30 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Ökonom, der die Entwicklung der Eurozone seit Anbeginn beobachtet, kann ich sagen, dass wir im Moment wieder an der Stelle sind, an der die Angst vor der Krise die eigentliche Krise ist. Kein Land in Europa hat derart über seine Verhältnisse gelebt wie Griechenland. Es war ein Fehler die Griechen in die Währungsunion aufzunehmen. Den damals vorgelegten Staatsbilanzen wollte man in der EU trauen. Seriösen Ökonomen war klar, dass diese, vorsichtig gesagt, geschönt waren. Der nächste oder besser der erste Fehler war, dass sich die Eurostaaten damals in Maastricht keine Gedanken zum Verfahren mit bankrotten Mitgliedsstaaten gemacht haben. Aber auch wenn es einige Spekulanten gern sähen, der Euro wird nicht untergehen, und die EU geht auch nicht Pleite. Portugal, Spanien, Irland und Italien haben zwar Finanzprobleme, stehen aber allesamt viel besser da als Griechenland. Den Regierungen muss endlich klar werden, dass man weltweit gemeinsam gegen die Spekulanten vorgehen muss. Die Hedgefonds, hinter denen skrupellose Spekulanten und gierige Anleger stehen, sind die Wurzel allen Übels. Sie verschärfen die Finanzkrise bewusst, um riesige Spekulationsgewinne einzufahren. Stoppt man die Hedgefonds, ist mindestens die Hälfte der Krise schon bewältigt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Ökonom, der die Entwicklung der Eurozone seit Anbeginn beobachtet, kann ich sagen, dass wir im Moment wieder an der Stelle sind, an der die Angst vor der Krise die eigentliche Krise ist. Kein Land in Europa hat derart über seine Verhältnisse gelebt wie Griechenland. Es war ein Fehler die Griechen in die Währungsunion aufzunehmen. Den damals vorgelegten Staatsbilanzen wollte man in der EU trauen. Seriösen Ökonomen war klar, dass diese, vorsichtig gesagt, geschönt waren. Der nächste oder besser der erste Fehler war, dass sich die Eurostaaten damals in Maastricht keine Gedanken zum Verfahren mit bankrotten Mitgliedsstaaten gemacht haben. Aber auch wenn es einige Spekulanten gern sähen, der Euro wird nicht untergehen, und die EU geht auch nicht Pleite. Portugal, Spanien, Irland und Italien haben zwar Finanzprobleme, stehen aber allesamt viel besser da als Griechenland. Den Regierungen muss endlich klar werden, dass man weltweit gemeinsam gegen die Spekulanten vorgehen muss. Die Hedgefonds, hinter denen skrupellose Spekulanten und gierige Anleger stehen, sind die Wurzel allen Übels. Sie verschärfen die Finanzkrise bewusst, um riesige Spekulationsgewinne einzufahren. Stoppt man die Hedgefonds, ist mindestens die Hälfte der Krise schon bewältigt.</p>
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