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	Kommentare zu: Falsche Werte	</title>
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	<description>» Peters Tipps und Kritik zum Überleben «</description>
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		<title>
		Von: Esther		</title>
		<link>https://www.ueberkritisch.de/falsche-werte/#comment-22</link>

		<dc:creator><![CDATA[Esther]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 May 2006 07:06:22 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://ueberkritisch.de/?p=55#comment-22</guid>

					<description><![CDATA[Guten Morgen,

Zitat Peter:

&quot; Mir wäre lieber wenn soziales Engagement höher in Kurs stünde als Intelligenz.&quot;

Soziales Engagement ist Ausdruck von Intelligenz!!
Ab und zu hört man sogar schon den Begriff von der &quot;sozialen Intelligenz&quot;, wenngleich doch insgeheim die logische, analysierende höher gehalten wird. Zu Unrecht, wie ich meine.
Alles einseitig Überbetonte, stellt eine Einschränkung dar, die den Blickwinkel begrenzt und damit den Erfolg bei &quot;Problemlösungen&quot; ganz allgemein stark verringert.

Übergroße logische Intelligenz ist eine ebensolche Behinderung, wie zu wenig davon.Weil sie immer auch auf Kosten anderer Kompetenzen geht .

Unsere Bildungspolitiker und wir sind gut beraten,das Bildungs-Spektrum so breit als möglich zu gestalten , um einen wirklich guten Überblick und vielleicht dann sogar den Durchblick zu erhalten.....politisch scheint das allerdings nicht unbedingt erwünscht zu sein.Lach!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Guten Morgen,</p>
<p>Zitat Peter:</p>
<p>&#8220; Mir wäre lieber wenn soziales Engagement höher in Kurs stünde als Intelligenz.&#8220;</p>
<p>Soziales Engagement ist Ausdruck von Intelligenz!!<br />
Ab und zu hört man sogar schon den Begriff von der &#8222;sozialen Intelligenz&#8220;, wenngleich doch insgeheim die logische, analysierende höher gehalten wird. Zu Unrecht, wie ich meine.<br />
Alles einseitig Überbetonte, stellt eine Einschränkung dar, die den Blickwinkel begrenzt und damit den Erfolg bei &#8222;Problemlösungen&#8220; ganz allgemein stark verringert.</p>
<p>Übergroße logische Intelligenz ist eine ebensolche Behinderung, wie zu wenig davon.Weil sie immer auch auf Kosten anderer Kompetenzen geht .</p>
<p>Unsere Bildungspolitiker und wir sind gut beraten,das Bildungs-Spektrum so breit als möglich zu gestalten , um einen wirklich guten Überblick und vielleicht dann sogar den Durchblick zu erhalten&#8230;..politisch scheint das allerdings nicht unbedingt erwünscht zu sein.Lach!</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Peter Roskothen		</title>
		<link>https://www.ueberkritisch.de/falsche-werte/#comment-21</link>

		<dc:creator><![CDATA[Peter Roskothen]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 May 2006 08:40:07 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://ueberkritisch.de/?p=55#comment-21</guid>

					<description><![CDATA[Lieber Niklas,

vielen Dank für Deine eMail aus Japan. Es ist doch toll dass die Kommunikation so leicht fällt und Du einen so dicken Kommentar schreibst. Vielen Dank!

Ich bin nicht auf dem Trip Wissenschaftler zu kritisieren oder sie nicht leben lassen zu wollen. Meine Zielrichtung ist die gesellschaftliche Wertvorstellung und da stehen Professoren, Doktoren und Wissenschaftler immer noch hoch in Kurs. Ich habe leider schon viele derer erlebt, die nicht sozialfähig sind. Mir wäre lieber wenn soziales Engagement höher in Kurs stünde als Intelligenz. Die letztere ist nicht wirklich wichtig wenn der Mensch nicht teamfähig ist.

Gutes Beispiel ist der jetzige Streik von Ärzten. Erst einmal verlangen die mehr Geld. Dann begründen die das mit den vielen Überstunden und langen Arbeitszeiten. Viele beklagen sich dass sie keine Bezahlung für Leistungen mehr bekommen, die über eine bestimmte Stundenzahl hinausgeht. Ich muss als Arzt nicht den Beruf ausüben um ein dickes Auto zu fahren, sondern weil es eine Berufung ist. Ich persönlich muss auch oft für Menschen Leistungen erbringen ohne Bezahlung. Davon lebt Engagement. Ich will nicht sagen dass unsere Regierung alles richtig geregelt hat für Ärzte, im Gegeneil, die Bürokratie hat immense Formen angenommen, die einer Behandlung von Patienten eher im Wege stehen. Aber dass ein Arzt sich über unbezahlte Leistungen beklagt halte ich für lächerlich. Entweder ist man Arzt oder eben kein Arzt. Und ich behaupte viele sind es des Geldes wegen geworden. Nicht alle! Mir wäre lieber die Ärzte in Krankenhäusern würden maximal 10 Stunden Dienst tun und nicht übermüdet ins OP rennen. Und mir wäre lieber all die Krankenpfleger, Altenpfleger und Sterbebegleiter würden richtiges Geld für ihr Engagement bekommen. Das gleiche wie Ärzte nach Möglichkeit. Vor allem weil Ärzte sich kaum um die Seele kümmern und damit sind wir wieder bei den Werten. Das soziale Engagement von Ärzten in Deutschland ist hundsmiserabel wohl weil es nur noch um Geld geht.

Die Unbestechlichen ist genau dieser Film. Ich habe jetzt auch das Buch gelesen und kann nur jedem dazu raten, denn es ist immer noch hochbrisant. Allein die Verquickung von Regierung und Wahlkampf ist schon eine fürchterliche Idee.

Schröder hat uns nach meinen Informationen alle verraten und verkauft. Der hat uns seinen Landsleuten erklärt, dass wir aus moralischen, gesetzlichen und anderen tollen Gründen nicht am Irakkrieg teilnehmen. Dann hat er den BND beauftragt Daten weiterzugeben, die der USA den Krieg ermöglichen und Awacs in die Luft geschickt, die auch den Krieg ermöglichen. Und er hat uns damit alle belogen. Das ist nicht cool. Das ist Verrat und verdient nicht einmal eine Abgeordneten Rente. Und ist schon gar kein moralischer Wert den man hinterher eifern sollte. Wenn Du Dir Politiker genauer ansiehst, dann sind heutzutage viele sehr uncool. Schröder ist einer der völlig uncool ist, um es mal in Deinen Worten zu sagen.

Wir freuen uns auch sehr auf ein Wiedersehen mit Dir im Sommer!Â 

Lieben Gruß,
Peter

Â ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Niklas,</p>
<p>vielen Dank für Deine eMail aus Japan. Es ist doch toll dass die Kommunikation so leicht fällt und Du einen so dicken Kommentar schreibst. Vielen Dank!</p>
<p>Ich bin nicht auf dem Trip Wissenschaftler zu kritisieren oder sie nicht leben lassen zu wollen. Meine Zielrichtung ist die gesellschaftliche Wertvorstellung und da stehen Professoren, Doktoren und Wissenschaftler immer noch hoch in Kurs. Ich habe leider schon viele derer erlebt, die nicht sozialfähig sind. Mir wäre lieber wenn soziales Engagement höher in Kurs stünde als Intelligenz. Die letztere ist nicht wirklich wichtig wenn der Mensch nicht teamfähig ist.</p>
<p>Gutes Beispiel ist der jetzige Streik von Ärzten. Erst einmal verlangen die mehr Geld. Dann begründen die das mit den vielen Überstunden und langen Arbeitszeiten. Viele beklagen sich dass sie keine Bezahlung für Leistungen mehr bekommen, die über eine bestimmte Stundenzahl hinausgeht. Ich muss als Arzt nicht den Beruf ausüben um ein dickes Auto zu fahren, sondern weil es eine Berufung ist. Ich persönlich muss auch oft für Menschen Leistungen erbringen ohne Bezahlung. Davon lebt Engagement. Ich will nicht sagen dass unsere Regierung alles richtig geregelt hat für Ärzte, im Gegeneil, die Bürokratie hat immense Formen angenommen, die einer Behandlung von Patienten eher im Wege stehen. Aber dass ein Arzt sich über unbezahlte Leistungen beklagt halte ich für lächerlich. Entweder ist man Arzt oder eben kein Arzt. Und ich behaupte viele sind es des Geldes wegen geworden. Nicht alle! Mir wäre lieber die Ärzte in Krankenhäusern würden maximal 10 Stunden Dienst tun und nicht übermüdet ins OP rennen. Und mir wäre lieber all die Krankenpfleger, Altenpfleger und Sterbebegleiter würden richtiges Geld für ihr Engagement bekommen. Das gleiche wie Ärzte nach Möglichkeit. Vor allem weil Ärzte sich kaum um die Seele kümmern und damit sind wir wieder bei den Werten. Das soziale Engagement von Ärzten in Deutschland ist hundsmiserabel wohl weil es nur noch um Geld geht.</p>
<p>Die Unbestechlichen ist genau dieser Film. Ich habe jetzt auch das Buch gelesen und kann nur jedem dazu raten, denn es ist immer noch hochbrisant. Allein die Verquickung von Regierung und Wahlkampf ist schon eine fürchterliche Idee.</p>
<p>Schröder hat uns nach meinen Informationen alle verraten und verkauft. Der hat uns seinen Landsleuten erklärt, dass wir aus moralischen, gesetzlichen und anderen tollen Gründen nicht am Irakkrieg teilnehmen. Dann hat er den BND beauftragt Daten weiterzugeben, die der USA den Krieg ermöglichen und Awacs in die Luft geschickt, die auch den Krieg ermöglichen. Und er hat uns damit alle belogen. Das ist nicht cool. Das ist Verrat und verdient nicht einmal eine Abgeordneten Rente. Und ist schon gar kein moralischer Wert den man hinterher eifern sollte. Wenn Du Dir Politiker genauer ansiehst, dann sind heutzutage viele sehr uncool. Schröder ist einer der völlig uncool ist, um es mal in Deinen Worten zu sagen.</p>
<p>Wir freuen uns auch sehr auf ein Wiedersehen mit Dir im Sommer!Â </p>
<p>Lieben Gruß,<br />
Peter</p>
<p>Â </p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Niklas		</title>
		<link>https://www.ueberkritisch.de/falsche-werte/#comment-20</link>

		<dc:creator><![CDATA[Niklas]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 May 2006 08:17:08 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://ueberkritisch.de/?p=55#comment-20</guid>

					<description><![CDATA[Hallo und guten Morgen, Mittag, wie auch immer! 

Peter, ich hab grad deinen Artikel ueber Werte-Vorstellungen in unserer Gesellschaft gelesen und muss sagen, dass ich selbigen schwer gut finde! 

Zwar fuehlte ich einen leichten Punch in die Magengegend, als ich deinen Verriss ueber l(i)ebensunfaehige Wisseschaftler las, muss ich doch gestehen, dass mir diese Art, als eigenbroetlerischer Physiker zu leben, in gewisser Weise zusagt, doch muss ich dir auch zugestehen, dass Einstein ein lausiger Familienmensch war. Doch Leute, die nun mal anders denken und einfach anders drauf sind, soll man doch ihr Ding machen lassen und nicht auf gesellschaftliche Werte versuchen zu trimmen. Wenn jemand ein Leben lang als misantropischer Einsiedler ueber Raum-Zeit-Matsch-Dimensionen nachdenken wollen, lass ihn doch. Jedem, dass, was er will, solang er anderen nicht weh tut. Allerdings war das bei Einstein nun leider der Fall. Doch nimm als Gegenbeispiel Planck, der neben seinem genialen Erkenntnissen fuer die Physik ein voellig intaktes Familienleben fuehrte (bis selbiges durch eine Reihe ungluecklicher Todesfaelle zerstoert wurde). 

Nicht alle Wissenschaftler sind durchgeknallt (aber viele ^^) 


Was mir auch noch sehr gefaellt, ist folgende Stelle, weil mir jedes Mal, wenn ich Sport im Fernsehen oder bei Wettkaempfen seh, der selbe Gedanke kommt (meine Liebe ist dem Tischtennis zugefallen, bei dem diese Geschichte sehr deutlich auffaellt). Ich zitier dich einfach mal und denke, du weisst warum: 

[...]Siegen um des Siegens willen. Die Arme hochgerissen zum Triumpf über den &quot;Verlierer&quot;. Anstatt sich die Hand zu schütteln, sich für das gute &quot;Spiel&quot; zu bedanken und hinterher gemeinsam zu Essen. Es ist eben kein Spiel mehr.[...] 

Dito. 




Ohne noch viel dazu zu sagen, denn ich denke, du weisst eh, was ich meine, wuensche ich dir und Gelly noch einen weiteren schoenen Fruehling 2006. 

Und noch eine Floskel, die ihren Inhalt schon komplett verloren hat. Wer meint es denn heute noch in des Wortes Sinne, wenn er sagt: 

Auf Wiedersehen! 

Nikhals 

PS: Ist &quot;Die Ungbestechlichen&quot; dieser geniale Film ueber die Watergate-Affaere mit Robert Redford und dem anderen? 

PPS: Schroeder ist cool! 

PPPS: Ganz so herruntergekommen, wie du es beschreibt, ist es aber an einigen Stellen noch nicht: Ich erinnere mich, dass Marius mit seinen 95 Kilo im Sport-Unterricht immer eine gute Note gekriegt hat; nicht, weil er (um beim Weitsprung zu bleiben) 3 Meter sprang, sondern weil er es versucht hat. Immer und immer wieder.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo und guten Morgen, Mittag, wie auch immer! </p>
<p>Peter, ich hab grad deinen Artikel ueber Werte-Vorstellungen in unserer Gesellschaft gelesen und muss sagen, dass ich selbigen schwer gut finde! </p>
<p>Zwar fuehlte ich einen leichten Punch in die Magengegend, als ich deinen Verriss ueber l(i)ebensunfaehige Wisseschaftler las, muss ich doch gestehen, dass mir diese Art, als eigenbroetlerischer Physiker zu leben, in gewisser Weise zusagt, doch muss ich dir auch zugestehen, dass Einstein ein lausiger Familienmensch war. Doch Leute, die nun mal anders denken und einfach anders drauf sind, soll man doch ihr Ding machen lassen und nicht auf gesellschaftliche Werte versuchen zu trimmen. Wenn jemand ein Leben lang als misantropischer Einsiedler ueber Raum-Zeit-Matsch-Dimensionen nachdenken wollen, lass ihn doch. Jedem, dass, was er will, solang er anderen nicht weh tut. Allerdings war das bei Einstein nun leider der Fall. Doch nimm als Gegenbeispiel Planck, der neben seinem genialen Erkenntnissen fuer die Physik ein voellig intaktes Familienleben fuehrte (bis selbiges durch eine Reihe ungluecklicher Todesfaelle zerstoert wurde). </p>
<p>Nicht alle Wissenschaftler sind durchgeknallt (aber viele ^^) </p>
<p>Was mir auch noch sehr gefaellt, ist folgende Stelle, weil mir jedes Mal, wenn ich Sport im Fernsehen oder bei Wettkaempfen seh, der selbe Gedanke kommt (meine Liebe ist dem Tischtennis zugefallen, bei dem diese Geschichte sehr deutlich auffaellt). Ich zitier dich einfach mal und denke, du weisst warum: </p>
<p>[&#8230;]Siegen um des Siegens willen. Die Arme hochgerissen zum Triumpf über den &#8222;Verlierer&#8220;. Anstatt sich die Hand zu schütteln, sich für das gute &#8222;Spiel&#8220; zu bedanken und hinterher gemeinsam zu Essen. Es ist eben kein Spiel mehr.[&#8230;] </p>
<p>Dito. </p>
<p>Ohne noch viel dazu zu sagen, denn ich denke, du weisst eh, was ich meine, wuensche ich dir und Gelly noch einen weiteren schoenen Fruehling 2006. </p>
<p>Und noch eine Floskel, die ihren Inhalt schon komplett verloren hat. Wer meint es denn heute noch in des Wortes Sinne, wenn er sagt: </p>
<p>Auf Wiedersehen! </p>
<p>Nikhals </p>
<p>PS: Ist &#8222;Die Ungbestechlichen&#8220; dieser geniale Film ueber die Watergate-Affaere mit Robert Redford und dem anderen? </p>
<p>PPS: Schroeder ist cool! </p>
<p>PPPS: Ganz so herruntergekommen, wie du es beschreibt, ist es aber an einigen Stellen noch nicht: Ich erinnere mich, dass Marius mit seinen 95 Kilo im Sport-Unterricht immer eine gute Note gekriegt hat; nicht, weil er (um beim Weitsprung zu bleiben) 3 Meter sprang, sondern weil er es versucht hat. Immer und immer wieder.</p>
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