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	Kommentare zu: AGs und Skandale	</title>
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	<description>» Peters Tipps und Kritik zum Überleben «</description>
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		Von: Holger Ehrlich		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Holger Ehrlich]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Feb 2008 11:45:40 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Das langfristige Denken ist heutzutage kein Parameter der Managerentscheidungen mehr. Es zählt immer nur die nächste Quartalsbilanz, alles andere ist dem unterzuordnen. Galt früher ein Unternehmen, daß eine Nettorendite von 5%-7% erwirtschaftete als grundsolide, werden heute Firmen geschlossen, die &quot;nur&quot; 15% erbringen. Die Gier an den Börsen ist grenzenlos. Ich schrieb darüber in meinem Blog, dass die Analysten über Googles Quartalsbilanz enttäuscht(!) waren, weil der Umsatz um nur 51% und der Gewinn nur um 17% gewachsen war. Zu dieser Gier kommt noch ein umsichgreifender Kompetenzmangel der Manager. Nicht umsonst blüht das Geschäft der Unternehmensberater wie kaum ein zweites. Wie man wo Manager wird, habe ich noch nicht durchschauen können. Erstaunlicherweise gibt es ja durchaus Manager, die den einen Laden grandios gegen die Wand fahren, mit satter Abfindung entlassen werden und ein paar Monate später bei einem anderen Konzern ins Management einsteigen. Das ist ganz offenbar eine vollkommen eigene Welt. 
Die Idee der Aktiengesellschaft ist nicht verkehrt, das System krankt am Börsenhandel. Durch die Börse ist die Idee der Aktie pervertiert worden. Die Aktie war für den Unternehmer als Möglichkeit gedacht Bargeld durch den partiellen Verkauf seines Unternehmens zu erlangen. Für den Aktionär war es eine Chance am Wirtschaftserfolg des betreffenden Unternehmens beteiligt zu werden, ohne unternehmerisches Risiko tragen zu müssen. Sein Risiko beschränkte sich auf seine Einlage. Aktien waren als langfristige Investition gedacht. Mit der Einführung des Börsenhandels kamen die Spekulanten. Sie trieben die Aktienpreise in eine Höhe, die den tatsächlichen Unternehmenswert weit überstiegen. Entsprechend stieg die Dividendenerwartung und der Druck auf die Unternehmen größere Gewinne zu machen. Und so begann der Teufelskreis des Börsenhandels. Die Unternehmen konnten zu Anfang die Gewinne noch steigern, was aber den Aktienpreis und die Dividendenerwartung weiter steigen ließ usw. Mehrfach ist die Börse seitdem zusammengebrochen mit mehr oder minder schweren Folgen für die Weltwirtschaft, aber gelernt hat daraus offenbar niemand. Selbst optimistische Oekonomen glauben nicht, dass dem gehandelten Börsenwerten mehr als 5% Produktion gegenübersteht. Die restlichen 95% sind nur heiße Luft. Dass viele Manager fachlich wie menschlich Versager sind, liegt sicherlich daran, daß sich &quot;normale&quot; Menschen nicht in diesen Job halten können. Meine Forderung lautet nach wie vor:&quot;Schließt die Börsen weltweit für mindestens drei Monate!&quot; Die Weltwirtschaft ginge gestärkt daraus hervor.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das langfristige Denken ist heutzutage kein Parameter der Managerentscheidungen mehr. Es zählt immer nur die nächste Quartalsbilanz, alles andere ist dem unterzuordnen. Galt früher ein Unternehmen, daß eine Nettorendite von 5%-7% erwirtschaftete als grundsolide, werden heute Firmen geschlossen, die &#8222;nur&#8220; 15% erbringen. Die Gier an den Börsen ist grenzenlos. Ich schrieb darüber in meinem Blog, dass die Analysten über Googles Quartalsbilanz enttäuscht(!) waren, weil der Umsatz um nur 51% und der Gewinn nur um 17% gewachsen war. Zu dieser Gier kommt noch ein umsichgreifender Kompetenzmangel der Manager. Nicht umsonst blüht das Geschäft der Unternehmensberater wie kaum ein zweites. Wie man wo Manager wird, habe ich noch nicht durchschauen können. Erstaunlicherweise gibt es ja durchaus Manager, die den einen Laden grandios gegen die Wand fahren, mit satter Abfindung entlassen werden und ein paar Monate später bei einem anderen Konzern ins Management einsteigen. Das ist ganz offenbar eine vollkommen eigene Welt.<br />
Die Idee der Aktiengesellschaft ist nicht verkehrt, das System krankt am Börsenhandel. Durch die Börse ist die Idee der Aktie pervertiert worden. Die Aktie war für den Unternehmer als Möglichkeit gedacht Bargeld durch den partiellen Verkauf seines Unternehmens zu erlangen. Für den Aktionär war es eine Chance am Wirtschaftserfolg des betreffenden Unternehmens beteiligt zu werden, ohne unternehmerisches Risiko tragen zu müssen. Sein Risiko beschränkte sich auf seine Einlage. Aktien waren als langfristige Investition gedacht. Mit der Einführung des Börsenhandels kamen die Spekulanten. Sie trieben die Aktienpreise in eine Höhe, die den tatsächlichen Unternehmenswert weit überstiegen. Entsprechend stieg die Dividendenerwartung und der Druck auf die Unternehmen größere Gewinne zu machen. Und so begann der Teufelskreis des Börsenhandels. Die Unternehmen konnten zu Anfang die Gewinne noch steigern, was aber den Aktienpreis und die Dividendenerwartung weiter steigen ließ usw. Mehrfach ist die Börse seitdem zusammengebrochen mit mehr oder minder schweren Folgen für die Weltwirtschaft, aber gelernt hat daraus offenbar niemand. Selbst optimistische Oekonomen glauben nicht, dass dem gehandelten Börsenwerten mehr als 5% Produktion gegenübersteht. Die restlichen 95% sind nur heiße Luft. Dass viele Manager fachlich wie menschlich Versager sind, liegt sicherlich daran, daß sich &#8222;normale&#8220; Menschen nicht in diesen Job halten können. Meine Forderung lautet nach wie vor:&#8220;Schließt die Börsen weltweit für mindestens drei Monate!&#8220; Die Weltwirtschaft ginge gestärkt daraus hervor.</p>
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