Indien
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Indien Foto-Reisebericht 18. April

Zurück in Jodhpur

Wir sind zurück in Jodhpur bei Bhavna und Chandra und werden lieb umsorgt. Heute können Esther-Sensei und Geraldine nicht widerstehen und lassen sich die Hände bemalen.“Henna“ nennt sich das und es kommt eine sehr bunte, zarte Dame ins Haus, die mit einem Tütchen bewaffnet die Zeichnungen direkt auf die Hände malt. Es ist wunderschön zu sehen. Die braune Masse ist ziemlich dick aufgetragen und wird später mit Zitrone und Zucker angetupft, dann zwei Stunden getrocknet, abgewaschen und zurück bleibt eine Bräunung der Hände mit dem kunstvollen Muster.

Henna für die Damen

Henna sieht sehr schön aus und wird von Damen zu Hochzeiten an Händen und Füßen getragen. Es ist ein Brauch in Indien. Indien ist voller Bräuche und Regeln. Farben werden den Frauen zu jedem Alter auferlegt. Als Witwe z.B. darf man kein Pink mehr tragen (und kein Fleisch mehr essen). Es gibt bestimmte Farben für ledige, verheiratete und verwitwete Frauen für alle Anlässe. Sehr streng wird das gehalten und falsche Farben würden viel Gerede mit sich bringen. Wie schön, dass gesellschaftliche Zwänge überall auf der Welt herschen. Ich werde den Beatles ewig dankbar sein.

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