Kultur, Museum
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Eisenbahn

Eintrittskarte Eisenbahnmuseum Bochum

Eisenbahnen machen mich an, seit ich bei meinem Freund Frieder im Keller gespielt habe. Diese Eisenbahn ist leider nicht mehr und da habe ich mich heute mal zum Eisenbahnmuseum in Bochum aufgemacht. Ich war zum zweiten Male dort und wieder begeistert. Und zwar nicht nur von den Eisenbahnen, sondern auch von dem „Schlach“ Menschen aus dem Ruhrpott, die ich da getroffen habe. Ein Herr, der gerade seine zigste Chemo durchmacht, hat mich ganz lebensfroh herumgeführt und mir alles erklärt. Vom Kessel über die Temeratur, die höher als der Schmelzpunkt liegt, über das Gewicht einer Lok und ihre Leistung (in diesem Falle 170 Tonnen, 2.400 PS). Ein sehr netter Mann, den es sich gelohnt hat zu treffen!

 

2 Kommentare

  1. Frieder sagt

    Ja, ich habe wunderbare Erinnerungen und werde wehmütig, wenn ich an das Schicksal von Märklin denke und darüber lese. Schade, dass meine Kinder keinen Spaß haben an der Eisenbahn. Eeiner der größten Fehler meines Lebens war, mit 14 die Eisenbahn zu verkaufen, um von dem Erlös ein Grundig TX xyz Tonbandgerät zu kaufen, dass längst verschrottet ist. Dann haben mir Freunde zum 40. Geburtstag eine neue geschenkt, die mich ständig erfreut. Habe ich zeit für sie ? NEIN, aber der Gedanke, eines Tages zeit dafür zu haben, ist alleine eine Freude wert. So warte ich auf die Enkelkinder. Dank ebay habe ich sie auch enorm erweitert. Sie muss jetzt ein wenig gepflegt werden.

    Warum soll man heute Kindern eine Eisenbahn schenken ? Es regt die Phantasie an, den Ordnungssinn und das technische Verständnis – auch die Logik. Also, wer Kinder haben will, die denken lernen wollen, dem sollte man die Freude einer Eisenbhahn machen….

  2. Esther sagt

    Frieder,
    wie Sie, liebte auch mein kleiner Bruder seine Eisenbahn so sehr, dass er sie noch heute, im Alter von 47 Jahren in seinem Keller heftig bewegt. Ich glaube es entspannt ihn, er ist dann in einer anderen Welt.Dahin muss man manchmal.
    Ich persönlich hatte als Kind einen ziemlichen Hass auf dieses „Ding“, weil es so viel Raum einnahm, im wörtlichen, wie im übertragenen Sinne.
    Heute kann ich Verständnis dafür aufbringen; wie Sie richtig sagen, fördert Eisenbahn spielen manche positive Eigenschaft.
    Aber ich würde nicht so weit gehen, zu behaupten:
    “ Wer seine Kinder zum Denken bewegen will, muss sie vor die Eisenbahn setzten.“
    Da gibt es auch noch andere Möglichkeiten…zum Glück!
    Nicht böse gemeint.

    Esther

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