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Classic Days auf Schloss Dyck – Nie wieder!

Was kann man erwarten von den Classic Days auf Schloss Dyck? Ich möchte eine dringende Gewinnwarnung gegen den Event aussprechen!

Nie wieder Classic Days auf Schloss Dyck

Als ich in Jüchen ankam, durfte ich auf dem Parkplatz EUR 3,- für ein abgeerntetes und total vertrocknetes Maisfeld zahlen, auf dem man besser einen Vierradantrieb gehabt hätte. Neben mir machte einer einen Scherz, ob es hier erlaubt sei, eine Zigarette zu rauchen. Der Parkplatzwächter antwortete sinngemäß, er sei schon 10 Stunden dort und es sei noch kein Feuer ausgebrochen. Ich überlegte, ob die Hafttplichtsumme des Rauchers ausreichen würde und entschied mich, dass meine alte Karre nicht das Problem sei – schaute ich doch auf Autos der Marke Ferrari bis Porsche und Rolls Royce, die man kaum bezahlen konnte. Alles Karren der Besucher so schien es. Ich fühlte mich etwas deplatziert mit meinem Peugeot 406 von Annodunnemal. Die Idee die parkenden Autos zu fotografieren verwarf ich zugunsten der versprochenen tollen Classic Days… ein Fehler wie sich bald herausstellen sollte.

Der Fußmarsch von geschätzt zwei Kilometer zu den alten Autos wurde von einem Parkplatzwächter mit süffisantem Lächeln auf etwa 15 Minuten geschätzt. Ich fand das schon besonders dreist, denn einen Shuttle Service per Bus verweigerte der Nachtwächter auch gleich.

An der Kasse angekommen fragte ich mal einen von der Security, der sich vor Erschöpfung über das Geländer beugte, ob sich der Eintritt lohne. Mit einem irgendwie bekannten süffisanten Lächeln antwortete dieser: „Wenn man drauf steht!“. Ich war verunsichert. Schließlich sieht man im Internet immer wieder Silberpfeile auf der Rennstrecke und genau die wollte ich auch mal sehen, hören und fotografieren.

Also musste ich EUR 30,- Eintritt zahlen. Auf die Frage, woher der hohe Eintrittspreis komme, sagte mir die Kassiererin, dass der Event ein enormer Aufwand wäre und man sehr viel Arbeit mit der Security hatte. Meinte sie die Typen mit dem süffisanten Lächeln oder die doofen Heuballen, die die Strecke zierten? Ich wusste nicht so richtig, was ich davon halten sollte. Also musste ich wohl mal diese Erfahrung machen. Gesagt –  Gezahlt.

Was mich erwartete, waren tote Autos in Reihen aufgestellt, in Mitten von Maisfeldern und Kilometerlangem Fußmarsch. Unter jeder Karre lag eine große Pappe des Veranstalters, die das Öl versuchte dem Mais vorzuenthalten. Moderner Umweltschutz, immerhin mit aufgedruckter Werbung.

Irgendwann inmitten von Maislabyrinthen und stinkenden, völlig überlagerten Klowagen hatte ich eine Art Bühne und American Diner erreicht. Dort kündigte man gerade das Roy Orbison Double an. Ich hatte Mühe schnell genug der süßen Stimme zu entkommen, die anfing ins Mikrofon zu säuseln. Wenn ich amerikanische Autos sehen möchte, dann sicher in Grefrath. Dort hat man zivile Eintrittspreise und gute Shows.

Die Rennstrecke war nicht wirklich fotografisch zu erfassen. Heuballen die zu hoch waren, Zäune als Hintergrund und Bandenwerbung, die man nicht auf den Fotos von klassischen fahrenden Autos haben mag, verboten mir die Fotografie. Also die Beine in die Hand und zum Schloss Dyck, um zu sehen, ob sich der Besuch noch irgendwie lohnen würde.

Über die irgendwie künstlich und unsicher wirkende Brücke aus Stahlrohren wollte ich nicht passieren. Schließlich stand schon ein Ordner oben und versuchte sich Gehör zu verschaffen mit den Worten „Weitergehen, Weitergehen!“. Da schien ein Stau von gefühlten 300 Menschen auf der Hilfsbrücke zu sein. Ich erinnerte mich an den Karneval in Venedig, als sich Menschen über die Seufzerbrücke schoben und nicht wirklich weiter kamen. Ich sah das Stahlgestell ächzen unter der Last der Besucher. Immerhin schien es einen Weg drum herum zu geben…

Auf dem Weg über das Gelände fand man zwischen den Autos jede Menge Fressbuden mit völlig überteuerten Würstchen und Getränken. Ich dachte nicht daran mich an diesem Kommerz zu beteiligen, kann Ihnen aber für Ihren völlig überflüssigen Besuch schon mal raten vorher zu essen und eine Flasche Wasser mitzunehmen. Ich wäre auf dem gefühlten 20 Kilometer Fußmarsch fast verdurstet und der Sonne zum Opfer gefallen. Immerhin findet man ab und an eine Initiative vom Malteser Hilfsdienst und der Feuerwehr, die ich bei dieser langweiligen Veranstaltung für nötig halte. Psychologischer Beistand wäre sicher auch schon am Eingang nötig, als man EUR 30,- pro Person zahlt für Autos, deren Besitzer zu der sowieso schon besser verdienenden Gesellschaft zu gehören scheinen. Wohin fließen diese hunderttausende Eintrittsgelder? Gehen die ans Schloss Dyck?

Nach gefühltem 30 Kilometer Fußmarsch (plus 10 durch Überhitzung) durch überfüllte Maisfelder, denke ich heute wehmütig an die Tage, als man Oldtimer über die Straßen fahren sehen konnte und sich daran kostenlos erfreute. Warum muss das auf Schl0ss Dyck wohl Hunderttausende Einnahmen bringen? Sind die einfach nur noch geldgeil und reich und abgeschmackt? Ich fand keine schnelle Antwort. Und dachte noch irgendwie, dass die Straßen auf denen die fahren von unseren Steuergeldern bezahlte wurden. Wie ist es möglich dafür Eintritt zu verlangen? Hat die Landesregierung hier zu viel Sonne auf die Stirn bekommen?

Auf dem Rückweg habe ich beschlossen mich nie wieder auf Schloss Dyck sehen zu lassen. Weder zu der abgeschmackten Illumina, Gartenlust, noch den Classic Days, noch zu zu irgend einem anderen Event. Goodbye Schloss Dyck! Für alle die trotzdem hingehen: Mein herzliches Beileid.

Ich verzichte auf jegliche Fotos von toten Autos oder überreichen Autobesitzern, die hier ihren Spaß auf Kosten der Besucher mit Champagner feiern.

Meine Meinung – Classic Days auf Schloss Dyck – Nie wieder!

Grefrath als Handelsstandort

In der Zeitung liest man immer wieder über Grefrath als Handelsstandort. Warum? Weil man in Grefrath kaum noch Geld hat und für Firmen attraktiver werden möchte. Aber woran hapert es denn eigentlich?

Grefrath als Handelsstandort attraktiv machen

Grefraths Politiker überlegen wie man Grefrath für Firmen und Selbstständige, Gewerbetreibende attraktiv machen könnte. Da wird überlegt zu Themen wie Fahrradfreundlichkeit, Info-Point auf dem Marktplatz, ein Begrüßungspaket für Neubürger, Netzwerk für die Öffentlichkeitsarbeit Herbstfest mit einem Handwerkermarkt, Schaufenster-Aktionen und vieles mehr. Gute Vorschläge so finde ich. Schon jetzt gibt es tolle Aktivitäten zu denen übrigens in meinen Augen nicht das Public Viewing im Eisstadion gehört, bei dem hunderte Jugendliche zu viel Alkohol konsumieren, jolend durch die Gegend laufen und vermutlich etliche Autofahrer alkoholisiert nach Hause fahren. Aber die Aktivitäten rund um die Dorenburg sind zum Beispiel super.

Um Grefrath für Unternehmen und Gewerbetreibende attraktiv zu machen (es ist schon eine schöne und gut angebundene Stadt) müsste doch zunächst mal über das Internet geredet werden. Was tut sich da? Welches Unternehmen möchte denn gerne mit einer mittelalterlichen Verbindung da stehen? In Grefrath sind meines Wissens maximal 16 MBit/s möglich. Das ist völlig unzureichend für heutige private und unternehmerische Ansprüche.

Bis das nicht geregelt ist, werden Unternehmer in Nachbarstädten ansässig, bei denen es schneller läuft.

Nie wieder Opodo

Eine Internet Reisegesellschaft bei der ich nicht 24/7 anrufen kann, um Fehler zu klären, umzubuchen oder zu stornieren, ist für mich völlig uninteressant im Bereich Flüge und Reisen. Opodo hat an Wochenenden nur sehr eingeschränkte Telefonzeiten, die überdies kostenpflichtig sind.

Warum ich nie wieder Opodo nutzen werde

Bei meinem Hinflug fehlte der Fluggesellschaft das gebuchte Gepäckstück. Der gebuchte Koffer von 23 Kilo wurde von Opodo nicht an die Fluggesellschaft übermittelt. Bei meinem Anruf mit Bitte um Klärung sagte mir die Callcenterangestellte, Sie habe keine Zeit, mit AirBerlin zu telefonieren, um den Fehler zu beheben. Ich habe schon bei dem Telefonat am 30.05.2016 um 11:13 Uhr klar gesagt, dass ich einen entsprechenden Artikel über die Gesellschaft schreiben würde. Daraufhin war zwei Tage später das Gepäckstück bei AirBerlin in der Buchung enthalten.

Für die gleiche Flugnummer, hier jedoch den Rückflug, musste ich diesen wegen des Todes meiner Mutter stornieren. Die Buchungen teilweise zu stornieren wird mit extrem komplizierten Begründungen verweigert. Man sagte mir das sei technisch nicht möglich!

Es drängt sich der Verdacht auf, die Opodo-Mitarbeiter seien am Telefon für Stornierungen ganz klar instruiert. Auf der gesamten Opodo-Webseite ist keine eMail-Adresse zu finden. Nur eine vom Administrator, der sicherlich für die Fragen und Stornierungen / Änderungen keinen Ansprechpartner darstellt.

Versucht man über das Kontaktformular zu stornieren, dann kann man es nicht absenden. Nur mit einem anderen Bezug wird es möglich das Formular zu verschicken. Dann erhält man sogar eine Bestätigung der eMail mit einer Kopie seiner eigenen Worte.

Fazit Opodo

Ich werde NIE wieder Opodo buchen. Ich werde jedes Reisebüro vorziehen. Meine Meinung über den Reisedienstleister steht fest: Absolut unterste Schublade! Nie werde ich diese Gesellschaft jemandem empfehlen.

Meraner Weinhaus Somm Sommelier

Meine Frau ist der Somm

Erst neulich sahen wir einen Bericht im US-Fernsehen über die Ausbildung zum Somm. Dabei geht es um Weinfachkenner und deren Lehre zum Sommelier ist verflucht schwierig.

Meine Frau der Somm

Somm ist die Kurzform für Sommelier, eineN WeinkennerIn. Die Prüfung ist extrem schwierig und geografische Kenntnisse gehören genauso dazu, wie alles über Wein zu wissen, die Geschichte des Winzers, verschiedene Jahrgänge, Reben, Weißwein, Rotwein, Champagner, Sekt… Weiterlesen

VW Skandal USA Diesel

Der USA VW Skandal – Diesel war nie sauber

Der USA VW Skandal kann nicht verhehlen, dass viele Autobauer auf Diesel gesetzt haben und Diesel noch nie sauber war. Wenn ich sehe was aus den Mercedes Diesel-Fahrzeugen für Wolken hinten raus kommen, bin ich verwundert, wie Menschen so ein Fahrzeug kaufen können. Vermutlich wieder mal mit dem Gedanken: Weiterlesen

The Charlatans - Modern Nature

The Charlatans Modern Nature – Musik vom Feinsten

Lange habe ich keine Scheibe mehr gehört wie The Charlatans – Modern Nature. Als 63er bin ich mit viel guter Musik verwöhnt worden. Wo also passt diese Scheibe rein?

The Charlatans - Modern Nature

The Charlatans

Nach dem tragischen Tod von Keyboarder Rob Collins  (1996) und Drummer Jon Brookes (2013 – 44 Jahre alt) musste sich die Band sammeln und das neue Album Modern Nature ist nicht nur melancholisch, sondern auch fröhlich, vor allem aber hervorragend.

Die meisten Bands hätten nach dem Tod von zwei der wichtigesten Mitglieder sicher eingpackt. Statt dessen spielt auf der neuen Scheibe ein interessantes Trio statt Brookes: Stephen Morris von New Order, Pete Salisbury von The Verve und Gabriel Gurnsey von Factory Floor. Alle Drei keine Unbekannten.

Die englische Band gruppierte sich erstmals 1991 und ist demnach schon fast 25 Jahre jung. Den Musikstil der erfolgreichen Formation als Britpop zu bezeichnen wäre vielleicht etwas zu kurz gefasst. Rock würde es auch nicht umfassend beschreiben. Ab und an hören wir sogar Disco in den neuen Songs. Vielleicht mag es jemand besser als ich festlegen.

Zu dieser Musik kann man sich verlieben.

Modern Nature

Das Album versetzt mich in die 1970er. Songs wie „Emilie“ oder „Trouble Understanding“ geben uns mit einem Glas Rotwein die Seeligkeit der alten Zeiten zurück. Genau richtig für alle Jahreszeiten und Stimmungen. Die Orgelriffs aus „In The Tall Grass“ und „Let The Good Times Be Never Ending’“ bringen mich immer wieder zum Schmunzeln. Die Lieder spiegeln Musikfreude pur.

Für jemanden wie mich, der mit den Beatles, Bee Gees, Pink Floyd, Rod Steward, Toto und Lisa Stansfield groß wurde, sind Bands wie Texas oder The Charlatans willkommene Déjà-vus.

Nun ist Musik immer Geschmacksache, deshalb nicht viele Worte aber die Empfehlung: Reinhören, schwelgen in Harmonien und zur Musik Liebe machen.

The Charlatans – Modern Nature >>

Tipp: Die zweite Scheibe, welche einen Kauf lohnt und hervorragend in unser Bild passt ist „Melting Pot“.

The Charlatans – Melting Pot >>

The Charlatans - Melting Pot

Elektronik Burnout

Mein eigener Elektronik Burnout hat begonnen. Nichts funktioniert mehr.

Ich fühle mich ausgebrannt. Ich habe Tage, da kümmere ich mich nur um Hardware und Software und Anmeldungen, Passwörter, IDs und Rechner. Ich fühle mich dann dermaßen unproduktiv, kann meinen eigenen Aufgaben nicht nachgehen und denke so viel Zeit verplempert zu haben.

Software und Hardware die nicht funktioniert

Neulich habe ich auf dem MAC ein neues Betriebssystem aufgesetzt. So richtig nach Anleitung mit einem Stick. Yosimete heißt der Mist. Nichts funktionierte. Der Rechner zeigte eine graue Seite. Nun habe ich zwei Monitore und offenbar war der Anmeldebildschirm einfach auf dem ausgeschalteten Monitor und ich konnte ihn nicht sehen. Dafür habe ich dann Tage vor dem Rechner verbracht ohne den Fehler zu bemerken. Warum der Anmeldebildschirm gewechselt hat und nicht auf beiden Monitoren dargestellt wird? Weil Steve Jobs nicht mehr lebt und nun auch die Leute bei Apple wie früher schon bei Microsoft nur noch am Nutzer vorbei arbeiten.

Heute tat des das Apple TV nicht mehr. Man konnte keine Filme mehr ansehen. Das bedeutete den totalen Reset mit neuem LAN-Passwort, Apple Passwort, vorher Keyboard anschließen per Bluetooth… mir schwirbelt der Kopf.

Updates & Upgrades

Kennen Sie eine Software, die sich nicht täglich ein Update herunterlädt? Man ist mittlerweile mehr damit beschäftigt Sicherheitslücken durch Updates zu laden und zu kontrollieren, als mit der Software zu arbeiten. Ist das sinnvoll? Benötigt bald jedes Unternehmen so viele IT-Mitarbeiter wie produktive Mitarbeiter?

Die dringendsten Fragen, welche mir durch den Kopf schießen sind: Wie soll das mit der Elektronik weitergehen? Was ist im Notfall? Was passiert wenn ich im Krankenhaus bin oder tod? Wohin geht der ganze Mist? Was ist mit all den Abos, den Passwörtern? Wer wird das regeln? Wer kann die ganzen Dinge im Haus noch bedienen?

Mittlerweile bin ich fast soweit mich in eine Haus ohne jede Elektronik zu wünschen. Also eine Hütte mit Herd auf Holzbasis. Nur noch Holz hacken, kochen, sauber machen und fertig. Den Tieren zu Essen geben, Milch zapfen mit der Hand, Eier auflesen, ein schönes Risotto kochen… was weiß ich. Nur keine Elektronik mehr. Telefon ganz normal ist ok. Strom auch, Gas ebenfalls, aber kein Auto mit Navi, Menü, Passwort…

Aber heute kannst Du doch keinen Job mehr machen ohne den ganzen Elektronikmist. Devolo-Adapter, Router, Monitore, Rechner, Fernbedienungen, Ferneseher, Netzwerk, Smartphone, Accounts, automatisches Garagentor, Rolladen, Kühlschrank… mir kommt es vor als ob man keine Uhr mehr ohne Netzwerkanschluss bekommt.

Mir ist mittlerweile alles verhasst, was nicht ohne Komplikationen läuft. Das betrifft auch viele Apple Produkte nachdem Steve Jobs verstorben ist. Immer mehr Unternehmen haben scheinbar vergessen, worum es wirklich geht:

Die Zufriendenheit der Kunden muss im Vordergrund stehen. Nicht der Ertrag.

Auch bei Apple geht es nur noch um Geld, nicht mehr um den Kunden. Was ist die Lösung für uns Burnout Gefährdeten?

Was hilft gegen Elektronik Burnout?

Alles zurück auf Null? Analoger Film? Keine eMail mehr? Kein Internet? Kein Fernsehen über das Netzwerk? Ab ins Kloster für zwei Wochen? Neu anfangen?

Leider sind alle Zeichen auf digital geschaltet. Selbst das Telefon soll über IP laufen anstatt wie gewohnt über gute Leitungen. Natürlich funktioniert das genauso wenig fehlerfrei wie es einen Support gibt bei Telekom oder anderen Unternehmen. 25 Minuten Wartezeit für ein Problem – nennt die Telekom das Support? Das ist Dreck, Mist, Verarschung, Profitgier, nichts anderes. Das geht genauso am Kunden vorbei wie Voice over IP.

Auch der gute Telekom Supportmitarbeiter, der bei mir alles wieder in Ordnung gebracht hat, kann nicht verhindern, dass es auch Supportmitarbeiter gibt, die eben nicht ihr Geld wert sind. Sprich: das Unternehmen krankt an schlechten Mitarbeitern und schlechtem Telefonsupport.

Kennen Sie die automatischen Stimmen am Telefon? „Gegen Sie die Eins ein, wenn Sie…!“. „Sagen Sie uns jetzt bitte worum es geht!“, „Ihr nächster freier Mitarbeiter ist in etwa zwei Minuten für Sie da!“, „Dieses Telefonat wird aufgezeichnet. Wenn Sie keine Aufzeichnung wünschen, dann …“.

Auch Apple kümmert sich doch auch nur noch um iPhones. Jetzt muss man bei Apple feststellen, dass das keinen mehr interessiert, seit es chinesische Smartphones gibt, die viel günstiger sind, tagelange Akkuladung haben und überhaupt…. Da geht es nur noch um den Aktienkurs, nicht mehr um den Kunden.

Was haben denn alle diese Unternehmen vergessen? Genau: Geräte und Software und Support für den Menschen. Menschen für den Menschen. Allen diesen Unternehmen ist eigen, nur noch kompliziert zu sein. Menschen werden weg rationalisiert und sind überflüssig. Da haben eben einige Manager nichts verstanden.

Support?

Haben Sie schon mal versucht von Amazon Support zu bekommen? Viel Spaß! Auch dieses Unternehmen versucht möglichst alle Telefonnummern zu vertuschen. Das schaffen die obwohl Telefonnummern im Impressum Pflicht sind. Wie? Keine Ahnung. Man muss nur mächtig genug sein, dann spielt sogar die Bundesnetzagentur mit. Support? Kennen die das Wort bei dem Laden überhaupt?

Wohin wir auch gucken werden wir verarscht: eBay, Youtube, Amazon, Telekom, Google, …

Nicht mal mehr Autos kann man kaufen, in denen ein Navi funktioniert ohne Probleme. Das Navi bei Toyota ist so undurchsichtig, dass selbst ein Mensch mit viel Elektronikerfahrung wie ich ein Handbuch benötigt, um ein Smartphone damit zu verbinden.

Scheiße Toyota. Durchgefallen.

Fernbedienungen

Haben Sie Fernbedienungen? Sind die intuitiv? Schaltet sich die Fernsehanlage mit Ton aus dem Receiver und Telekom Entertain auf einmal ein? Gibt es da Aussetzer? Woran liegt es heute? Am Devolo, am Router, an der Fernbedienung, dem Receiver, der Leitung, schlechten Wetterlage, meiner miesen Stimmung?

Bücher über elektronische Reader? Wieder ein Passwort? Kindle, Fire? Ich kann es nicht mehr hören. Ich will nur ein Buch lesen. Glücklicherweise scheinen sich die die scheiß digitalen Reader nicht durchzusetzen.

Geld am Automaten? Gibt es bald nur noch. Angestellte kosten Geld. Kennen Sie eine Bank, welche Angestellte hat, die Ihnen zu Ihren Freizeiten hilft? Service? Kennen die das Wort überhaupt? Wissen Sie, was Banken verdienen?

Männliche Manager arbeiten für viel Geld am Kunden vorbei

In all diesen Unternehmen sitzen vorwiegend Manager, Geschäftsführer, welche männlich sind und nicht mal beim Pinkeln auf die Idee kommen, dass der Service einfach dazu gehört. Haben die die Birne an beim Pinkeln? Könnten die diese Zeit vielleicht nutzen um auf die Idee zu kommen, dass kein Kunde gerne 25 Minuten am Telefon hängt, bevor er den Service zu sprechen bekommt? Dass man auch als Amazon Kunde gerne mal mit jemandem sprechen möchte? Dass man als Google Kunde (das bin ich wenn ich die Scheißsuchmaschine nutze) auch gerne mal eine Anleitung von einem Menschen haben möchte?

Verstehen die Autobauer, dass man sich nicht durch tausende Menüs schleppen will, um über die Freisprechanlage zu telefonieren? Kann man noch Toaster bauen, die keine Anleitung benötigen? Kann man noch Uhren ohne Netzwerkanschluss und Passwörter herstellen? Gibt es noch einen Manager in der Welt, der sich mit den einfachsten Dingen beschäftigt und den Kunden versteht?

Vermutlich gibt es sie noch, die guten Manager. Aber vielleicht sind die auch nur noch Zwängen wie dem Aktienkurs unterlegen, ähnlich wie unsere Politiker den Lobbies verpflichtet sind. Ich vermisse auch in der Wirtschaft in allen Bereichen die Menschlichkeit. Um es auf einen Nenner zu bringen:

Zurück zur Natur.