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Grefrath als Handelsstandort

In der Zeitung liest man immer wieder über Grefrath als Handelsstandort. Warum? Weil man in Grefrath kaum noch Geld hat und für Firmen attraktiver werden möchte. Aber woran hapert es denn eigentlich?

Grefrath als Handelsstandort attraktiv machen

Grefraths Politiker überlegen wie man Grefrath für Firmen und Selbstständige, Gewerbetreibende attraktiv machen könnte. Da wird überlegt zu Themen wie Fahrradfreundlichkeit, Info-Point auf dem Marktplatz, ein Begrüßungspaket für Neubürger, Netzwerk für die Öffentlichkeitsarbeit Herbstfest mit einem Handwerkermarkt, Schaufenster-Aktionen und vieles mehr. Gute Vorschläge so finde ich. Schon jetzt gibt es tolle Aktivitäten zu denen übrigens in meinen Augen nicht das Public Viewing im Eisstadion gehört, bei dem hunderte Jugendliche zu viel Alkohol konsumieren, jolend durch die Gegend laufen und vermutlich etliche Autofahrer alkoholisiert nach Hause fahren. Aber die Aktivitäten rund um die Dorenburg sind zum Beispiel super.

Um Grefrath für Unternehmen und Gewerbetreibende attraktiv zu machen (es ist schon eine schöne und gut angebundene Stadt) müsste doch zunächst mal über das Internet geredet werden. Was tut sich da? Welches Unternehmen möchte denn gerne mit einer mittelalterlichen Verbindung da stehen? In Grefrath sind meines Wissens maximal 16 MBit/s möglich. Das ist völlig unzureichend für heutige private und unternehmerische Ansprüche.

Bis das nicht geregelt ist, werden Unternehmer in Nachbarstädten ansässig, bei denen es schneller läuft.

Nie wieder Opodo

Eine Internet Reisegesellschaft bei der ich nicht 24/7 anrufen kann, um Fehler zu klären, umzubuchen oder zu stornieren, ist für mich völlig uninteressant im Bereich Flüge und Reisen. Opodo hat an Wochenenden nur sehr eingeschränkte Telefonzeiten, die überdies kostenpflichtig sind.

Warum ich nie wieder Opodo nutzen werde

Bei meinem Hinflug fehlte der Fluggesellschaft das gebuchte Gepäckstück. Der gebuchte Koffer von 23 Kilo wurde von Opodo nicht an die Fluggesellschaft übermittelt. Bei meinem Anruf mit Bitte um Klärung sagte mir die Callcenterangestellte, Sie habe keine Zeit, mit AirBerlin zu telefonieren, um den Fehler zu beheben. Ich habe schon bei dem Telefonat am 30.05.2016 um 11:13 Uhr klar gesagt, dass ich einen entsprechenden Artikel über die Gesellschaft schreiben würde. Daraufhin war zwei Tage später das Gepäckstück bei AirBerlin in der Buchung enthalten.

Für die gleiche Flugnummer, hier jedoch den Rückflug, musste ich diesen wegen des Todes meiner Mutter stornieren. Die Buchungen teilweise zu stornieren wird mit extrem komplizierten Begründungen verweigert. Man sagte mir das sei technisch nicht möglich!

Es drängt sich der Verdacht auf, die Opodo-Mitarbeiter seien am Telefon für Stornierungen ganz klar instruiert. Auf der gesamten Opodo-Webseite ist keine eMail-Adresse zu finden. Nur eine vom Administrator, der sicherlich für die Fragen und Stornierungen / Änderungen keinen Ansprechpartner darstellt.

Versucht man über das Kontaktformular zu stornieren, dann kann man es nicht absenden. Nur mit einem anderen Bezug wird es möglich das Formular zu verschicken. Dann erhält man sogar eine Bestätigung der eMail mit einer Kopie seiner eigenen Worte.

Fazit Opodo

Ich werde NIE wieder Opodo buchen. Ich werde jedes Reisebüro vorziehen. Meine Meinung über den Reisedienstleister steht fest: Absolut unterste Schublade! Nie werde ich diese Gesellschaft jemandem empfehlen.

Meraner Weinhaus Somm Sommelier

Meine Frau ist der Somm

Erst neulich sahen wir einen Bericht im US-Fernsehen über die Ausbildung zum Somm. Dabei geht es um Weinfachkenner und deren Lehre zum Sommelier ist verflucht schwierig.

Meine Frau der Somm

Somm ist die Kurzform für Sommelier, eineN WeinkennerIn. Die Prüfung ist extrem schwierig und geografische Kenntnisse gehören genauso dazu, wie alles über Wein zu wissen, die Geschichte des Winzers, verschiedene Jahrgänge, Reben, Weißwein, Rotwein, Champagner, Sekt… Weiterlesen

VW Skandal USA Diesel

Der USA VW Skandal – Diesel war nie sauber

Der USA VW Skandal kann nicht verhehlen, dass viele Autobauer auf Diesel gesetzt haben und Diesel noch nie sauber war. Wenn ich sehe was aus den Mercedes Diesel-Fahrzeugen für Wolken hinten raus kommen, bin ich verwundert, wie Menschen so ein Fahrzeug kaufen können. Vermutlich wieder mal mit dem Gedanken: Weiterlesen

The Charlatans - Modern Nature

The Charlatans Modern Nature – Musik vom Feinsten

Lange habe ich keine Scheibe mehr gehört wie The Charlatans – Modern Nature. Als 63er bin ich mit viel guter Musik verwöhnt worden. Wo also passt diese Scheibe rein?

The Charlatans - Modern Nature

The Charlatans

Nach dem tragischen Tod von Keyboarder Rob Collins  (1996) und Drummer Jon Brookes (2013 – 44 Jahre alt) musste sich die Band sammeln und das neue Album Modern Nature ist nicht nur melancholisch, sondern auch fröhlich, vor allem aber hervorragend.

Die meisten Bands hätten nach dem Tod von zwei der wichtigesten Mitglieder sicher eingpackt. Statt dessen spielt auf der neuen Scheibe ein interessantes Trio statt Brookes: Stephen Morris von New Order, Pete Salisbury von The Verve und Gabriel Gurnsey von Factory Floor. Alle Drei keine Unbekannten.

Die englische Band gruppierte sich erstmals 1991 und ist demnach schon fast 25 Jahre jung. Den Musikstil der erfolgreichen Formation als Britpop zu bezeichnen wäre vielleicht etwas zu kurz gefasst. Rock würde es auch nicht umfassend beschreiben. Ab und an hören wir sogar Disco in den neuen Songs. Vielleicht mag es jemand besser als ich festlegen.

Zu dieser Musik kann man sich verlieben.

Modern Nature

Das Album versetzt mich in die 1970er. Songs wie „Emilie“ oder „Trouble Understanding“ geben uns mit einem Glas Rotwein die Seeligkeit der alten Zeiten zurück. Genau richtig für alle Jahreszeiten und Stimmungen. Die Orgelriffs aus „In The Tall Grass“ und „Let The Good Times Be Never Ending’“ bringen mich immer wieder zum Schmunzeln. Die Lieder spiegeln Musikfreude pur.

Für jemanden wie mich, der mit den Beatles, Bee Gees, Pink Floyd, Rod Steward, Toto und Lisa Stansfield groß wurde, sind Bands wie Texas oder The Charlatans willkommene Déjà-vus.

Nun ist Musik immer Geschmacksache, deshalb nicht viele Worte aber die Empfehlung: Reinhören, schwelgen in Harmonien und zur Musik Liebe machen.

The Charlatans – Modern Nature >>

Tipp: Die zweite Scheibe, welche einen Kauf lohnt und hervorragend in unser Bild passt ist „Melting Pot“.

The Charlatans – Melting Pot >>

The Charlatans - Melting Pot

Elektronik Burnout

Mein eigener Elektronik Burnout hat begonnen. Nichts funktioniert mehr.

Ich fühle mich ausgebrannt. Ich habe Tage, da kümmere ich mich nur um Hardware und Software und Anmeldungen, Passwörter, IDs und Rechner. Ich fühle mich dann dermaßen unproduktiv, kann meinen eigenen Aufgaben nicht nachgehen und denke so viel Zeit verplempert zu haben.

Software und Hardware die nicht funktioniert

Neulich habe ich auf dem MAC ein neues Betriebssystem aufgesetzt. So richtig nach Anleitung mit einem Stick. Yosimete heißt der Mist. Nichts funktionierte. Der Rechner zeigte eine graue Seite. Nun habe ich zwei Monitore und offenbar war der Anmeldebildschirm einfach auf dem ausgeschalteten Monitor und ich konnte ihn nicht sehen. Dafür habe ich dann Tage vor dem Rechner verbracht ohne den Fehler zu bemerken. Warum der Anmeldebildschirm gewechselt hat und nicht auf beiden Monitoren dargestellt wird? Weil Steve Jobs nicht mehr lebt und nun auch die Leute bei Apple wie früher schon bei Microsoft nur noch am Nutzer vorbei arbeiten.

Heute tat des das Apple TV nicht mehr. Man konnte keine Filme mehr ansehen. Das bedeutete den totalen Reset mit neuem LAN-Passwort, Apple Passwort, vorher Keyboard anschließen per Bluetooth… mir schwirbelt der Kopf.

Updates & Upgrades

Kennen Sie eine Software, die sich nicht täglich ein Update herunterlädt? Man ist mittlerweile mehr damit beschäftigt Sicherheitslücken durch Updates zu laden und zu kontrollieren, als mit der Software zu arbeiten. Ist das sinnvoll? Benötigt bald jedes Unternehmen so viele IT-Mitarbeiter wie produktive Mitarbeiter?

Die dringendsten Fragen, welche mir durch den Kopf schießen sind: Wie soll das mit der Elektronik weitergehen? Was ist im Notfall? Was passiert wenn ich im Krankenhaus bin oder tod? Wohin geht der ganze Mist? Was ist mit all den Abos, den Passwörtern? Wer wird das regeln? Wer kann die ganzen Dinge im Haus noch bedienen?

Mittlerweile bin ich fast soweit mich in eine Haus ohne jede Elektronik zu wünschen. Also eine Hütte mit Herd auf Holzbasis. Nur noch Holz hacken, kochen, sauber machen und fertig. Den Tieren zu Essen geben, Milch zapfen mit der Hand, Eier auflesen, ein schönes Risotto kochen… was weiß ich. Nur keine Elektronik mehr. Telefon ganz normal ist ok. Strom auch, Gas ebenfalls, aber kein Auto mit Navi, Menü, Passwort…

Aber heute kannst Du doch keinen Job mehr machen ohne den ganzen Elektronikmist. Devolo-Adapter, Router, Monitore, Rechner, Fernbedienungen, Ferneseher, Netzwerk, Smartphone, Accounts, automatisches Garagentor, Rolladen, Kühlschrank… mir kommt es vor als ob man keine Uhr mehr ohne Netzwerkanschluss bekommt.

Mir ist mittlerweile alles verhasst, was nicht ohne Komplikationen läuft. Das betrifft auch viele Apple Produkte nachdem Steve Jobs verstorben ist. Immer mehr Unternehmen haben scheinbar vergessen, worum es wirklich geht:

Die Zufriendenheit der Kunden muss im Vordergrund stehen. Nicht der Ertrag.

Auch bei Apple geht es nur noch um Geld, nicht mehr um den Kunden. Was ist die Lösung für uns Burnout Gefährdeten?

Was hilft gegen Elektronik Burnout?

Alles zurück auf Null? Analoger Film? Keine eMail mehr? Kein Internet? Kein Fernsehen über das Netzwerk? Ab ins Kloster für zwei Wochen? Neu anfangen?

Leider sind alle Zeichen auf digital geschaltet. Selbst das Telefon soll über IP laufen anstatt wie gewohnt über gute Leitungen. Natürlich funktioniert das genauso wenig fehlerfrei wie es einen Support gibt bei Telekom oder anderen Unternehmen. 25 Minuten Wartezeit für ein Problem – nennt die Telekom das Support? Das ist Dreck, Mist, Verarschung, Profitgier, nichts anderes. Das geht genauso am Kunden vorbei wie Voice over IP.

Auch der gute Telekom Supportmitarbeiter, der bei mir alles wieder in Ordnung gebracht hat, kann nicht verhindern, dass es auch Supportmitarbeiter gibt, die eben nicht ihr Geld wert sind. Sprich: das Unternehmen krankt an schlechten Mitarbeitern und schlechtem Telefonsupport.

Kennen Sie die automatischen Stimmen am Telefon? „Gegen Sie die Eins ein, wenn Sie…!“. „Sagen Sie uns jetzt bitte worum es geht!“, „Ihr nächster freier Mitarbeiter ist in etwa zwei Minuten für Sie da!“, „Dieses Telefonat wird aufgezeichnet. Wenn Sie keine Aufzeichnung wünschen, dann …“.

Auch Apple kümmert sich doch auch nur noch um iPhones. Jetzt muss man bei Apple feststellen, dass das keinen mehr interessiert, seit es chinesische Smartphones gibt, die viel günstiger sind, tagelange Akkuladung haben und überhaupt…. Da geht es nur noch um den Aktienkurs, nicht mehr um den Kunden.

Was haben denn alle diese Unternehmen vergessen? Genau: Geräte und Software und Support für den Menschen. Menschen für den Menschen. Allen diesen Unternehmen ist eigen, nur noch kompliziert zu sein. Menschen werden weg rationalisiert und sind überflüssig. Da haben eben einige Manager nichts verstanden.

Support?

Haben Sie schon mal versucht von Amazon Support zu bekommen? Viel Spaß! Auch dieses Unternehmen versucht möglichst alle Telefonnummern zu vertuschen. Das schaffen die obwohl Telefonnummern im Impressum Pflicht sind. Wie? Keine Ahnung. Man muss nur mächtig genug sein, dann spielt sogar die Bundesnetzagentur mit. Support? Kennen die das Wort bei dem Laden überhaupt?

Wohin wir auch gucken werden wir verarscht: eBay, Youtube, Amazon, Telekom, Google, …

Nicht mal mehr Autos kann man kaufen, in denen ein Navi funktioniert ohne Probleme. Das Navi bei Toyota ist so undurchsichtig, dass selbst ein Mensch mit viel Elektronikerfahrung wie ich ein Handbuch benötigt, um ein Smartphone damit zu verbinden.

Scheiße Toyota. Durchgefallen.

Fernbedienungen

Haben Sie Fernbedienungen? Sind die intuitiv? Schaltet sich die Fernsehanlage mit Ton aus dem Receiver und Telekom Entertain auf einmal ein? Gibt es da Aussetzer? Woran liegt es heute? Am Devolo, am Router, an der Fernbedienung, dem Receiver, der Leitung, schlechten Wetterlage, meiner miesen Stimmung?

Bücher über elektronische Reader? Wieder ein Passwort? Kindle, Fire? Ich kann es nicht mehr hören. Ich will nur ein Buch lesen. Glücklicherweise scheinen sich die die scheiß digitalen Reader nicht durchzusetzen.

Geld am Automaten? Gibt es bald nur noch. Angestellte kosten Geld. Kennen Sie eine Bank, welche Angestellte hat, die Ihnen zu Ihren Freizeiten hilft? Service? Kennen die das Wort überhaupt? Wissen Sie, was Banken verdienen?

Männliche Manager arbeiten für viel Geld am Kunden vorbei

In all diesen Unternehmen sitzen vorwiegend Manager, Geschäftsführer, welche männlich sind und nicht mal beim Pinkeln auf die Idee kommen, dass der Service einfach dazu gehört. Haben die die Birne an beim Pinkeln? Könnten die diese Zeit vielleicht nutzen um auf die Idee zu kommen, dass kein Kunde gerne 25 Minuten am Telefon hängt, bevor er den Service zu sprechen bekommt? Dass man auch als Amazon Kunde gerne mal mit jemandem sprechen möchte? Dass man als Google Kunde (das bin ich wenn ich die Scheißsuchmaschine nutze) auch gerne mal eine Anleitung von einem Menschen haben möchte?

Verstehen die Autobauer, dass man sich nicht durch tausende Menüs schleppen will, um über die Freisprechanlage zu telefonieren? Kann man noch Toaster bauen, die keine Anleitung benötigen? Kann man noch Uhren ohne Netzwerkanschluss und Passwörter herstellen? Gibt es noch einen Manager in der Welt, der sich mit den einfachsten Dingen beschäftigt und den Kunden versteht?

Vermutlich gibt es sie noch, die guten Manager. Aber vielleicht sind die auch nur noch Zwängen wie dem Aktienkurs unterlegen, ähnlich wie unsere Politiker den Lobbies verpflichtet sind. Ich vermisse auch in der Wirtschaft in allen Bereichen die Menschlichkeit. Um es auf einen Nenner zu bringen:

Zurück zur Natur.

Landesverrat – Einer muss gehen

Egal wer totale Scheiße gebaut hat, bei der Anzeige des Landesverrats gegen Netzpolitik.org, wird in den nächsten Tagen jemand seinen Job abgeben.

Range oder Maas

Entweder der Generalbundesanwalt Range, der Anzeige gestellt hat gegen die Journalisten des Blogs „Netzpolitik.org“ oder sein Vorgesetzter, der angeblich nicht informiert wurde, der Justizminister Maas.

Vielleicht geht auch Range in den Ruhestand und Maas gibt ebenfalls sein Ministeramt ab. Besser wäre es, denn der Fall ist hochnotpeinlich. Ich kann mir gut vorstellen, dass selbst bei Merkel die Lampe angegangen ist.

Eine vertrauliche Quelle berichtet uns, die Bundeskanzlerin Merkel läuft gerade Amok und ruft „Könnt Ihr Deppen Euch nicht  an die Spiegel Affäre erinnern?“

Landesverrat

Die Sommerpause hat jedenfalls mit dem Begriff „Landesverrat“ ihren neuen Höhepunkt erreicht. Ich kann mir lebhaft vorstellen wie Tsipras sich mit Blick auf sein geliebtes Deutschland  die Hände reibt.

Früher hatte man im Sommer in der deutschen Politik ein einfaches Thema: „Sollen wir die Wehrpflicht abschaffen?“. Jedes Jahr gab es einen depperten Politiker, der diese Frage stellte, welche prompt in die Sackgasse „Wir haben kein Geld die Zivildienstleistenden zu ersetzen.“. In diesem Sommer ist es also die Pressefreiheit.

Jeder normal Bürger fragt sich inzwischen, warum die Justiz nicht gegen die NSA vorgeht, die uns und unsere Wirtschaftsgeheimnisse ausspioniert. Statt dessen möchte man den Journalisten den Mund verbieten. Dies ist das (miserable) Gehabe von drittklassigen Diktaturen, nicht von Demokratien.

Vorstellen kann man sich ein solches Vorgehen in Staaten wie China oder Russland, Nordkorea oder der Türkei. Dort weiß man, dass es keine wirkliche Pressefreiheit gibt.

Die Pressefreiheit

Zitieren wir mal den von mir über alles geliebten Film zur Watergate Affäre „Die Unbestechlichen“ (frei übersetzt): „Nichts davon spielt eine Rolle, außer vielleicht der erste Zusatzartikel 1 zur Verfassung (Anm.: der Vereinigten Staaten), die Pressefreiheit und vielleicht die Freiheit des Landes. Nicht, dass irgendetwas davon wichtig ist, aber wenn Ihr Jungs es nochmal vermasselt, werde ich sauer. Gute Nacht!“

(„Nothing’s riding on this except the, uh, first amendment to the Constitution, freedom of the press, and maybe the future of the country. Not that any of that matters, but if you guys fuck up again, I’m going to get mad. Goodnight. „)

Justizminister und Generalbundesanwaltschaft (was für ein Wort!) dürften in meinen Augen höchstens vorgehen gegen die Person, welche die Papiere der Presse zuspielte. Nicht aber gegen die Journalisten. Insgesamt sollte ein Generalstaatsanwalt doch wissen, was im Gesetzbuch steht. Vielleicht ist die Pension für diesen offenbar nicht gesetzesfesten Herrn die beste Lösung. Auf Deutsch: es wird Zeit Range in die Wüste zu schicken.

Sagen wir es nochmal mit Frau Merkel (Quelle wird geschützt, streng geheim!): „…Ihr Deppen…!“

netzpolitik.org